20 November 2025, 14:13

Mordgeständnis in Krefelder *New-Yorker*-Filiale: Mitarbeiter ersticht Chefin 26-mal

Eine Schaufensterpuppe steht in der Mitte eines belebten Einkaufsbereichs mit verschiedenen Geschäften im Hintergrund, eine Person, die Kleider an einem Stab aufhängt, ein Gebäude und Bäume daneben.

Mord in Modekette: Mitarbeiter gesteht - Mordgeständnis in Krefelder *New-Yorker*-Filiale: Mitarbeiter ersticht Chefin 26-mal

Ein 25-jähriger Mitarbeiter hat gestanden, eine 41-jährige Filialleiterin in einem New-Yorker-Modegeschäft in Krefeld ermordet zu haben. Der Beschuldigte, Marco M., soll das Opfer nach eigenen Angaben 26-mal in ihrem Büro erstochen haben, nachdem er sich von ihr gemobbt gefühlt habe. Das Unternehmen zeigte sich tief erschüttert über die brutale Tat.

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Der Angriff ereignete sich Anfang dieses Jahres in der Krefelder Filiale von New Yorker. Marco M., der seit drei Monaten auf 450-Euro-Basis mit einem Stundenlohn von 13,50 Euro in dem Geschäft beschäftigt war, wurde kurz nach der Tat festgenommen. Er räumte die Bluttat ein, behauptete jedoch, unter extremer psychischer Belastung gehandelt zu haben, da er sich von der Filialleiterin ungerecht behandelt gefühlt habe.

Ein vom Gericht beauftragter psychiatrischer Gutachter kam später zu dem Schluss, dass der Angeklagte zum Zeitpunkt der Tat an einer schweren psychischen Erkrankung litt. Daher wird er voraussichtlich nicht voll schuldfähig sein. Statt einer Haftstrafe droht ihm nun eine unbegrenzte Unterbringung in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung im Rahmen der Sicherungsverwahrung.

Der Prozess, der großes öffentliches Aufsehen erregt hat, wird kommenden Mittwoch fortgesetzt.

Der Fall hat den Modehändler New Yorker zutiefst erschüttert – insbesondere die tödliche Gewalt in der Krefelder Filiale. Sollte das Gericht die psychiatrische Einschätzung bestätigen, wird Marco M. nicht mit einer klassischen strafrechtlichen Verurteilung rechnen müssen, sondern in eine langfristige psychiatrische Behandlung überwiesen. Die Verhandlung wird sich weiter mit den Umständen der Tat und dem geistigen Zustand des Angeklagten befassen.