Mönchengladbachs trauriger Rekord: Immer mehr Kinder können nicht schwimmen
Lukas WolfMönchengladbachs trauriger Rekord: Immer mehr Kinder können nicht schwimmen
Mönchengladbach kämpft weiterhin mit Herausforderungen bei der Schwimmausbildung von Kindern. Aktuelle Zahlen zeigen, dass 17,94 Prozent der Viertklässler immer noch nicht schwimmen können – ein leichter Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Die Stadt hat zwar Initiativen gestartet, um das Problem zu bekämpfen, doch die Fortschritte bleiben ungleichmäßig verteilt, sowohl zwischen Schulen als auch in den verschiedenen Stadtteilen.
Im Jahr 2025 verzeichnete Mönchengladbach eine Nichtschwimmerquote von 17,94 Prozent unter den Viertklässlern. Das entspricht einem Anstieg um einen Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr. Auch bei den Fünftklässlern fiel die Verbesserung nur minimal aus: Hier sank die Quote um etwas mehr als drei Prozentpunkte – der geringste Rückgang in ganz Deutschland.
Die Maßnahmen der Stadt haben zwar in einigen Bereichen zu Fortschritten geführt, insbesondere dort, wo zusätzliche Schwimmzeiten und gezielte Förderung angeboten werden. Dennoch behindern Personalmangel und eine ungleichmäßige Qualität des Unterrichts die weiteren Erfolge. Da die Nichtschwimmerquote nach wie vor über dem Bundesdurchschnitt liegt, sind zusätzliche Anstrengungen nötig, um mehr Kindern das sichere Schwimmen zu ermöglichen.
