Mönchengladbachs Baufachmesse zeigt Lösungen für Wohnungsnot und Sportprojekte
Moritz RichterMönchengladbachs Baufachmesse zeigt Lösungen für Wohnungsnot und Sportprojekte
Mönchengladbach bereitet sich auf die jährliche Baufachmesse im Nordpark vor
Vom 27. bis 29. März 2023 findet im Mönchengladbacher Nordpark die traditionelle Baufachmesse statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen neue Wohnmöglichkeiten – ein dringendes Thema angesichts steigender Nachfrage und Verzögerungen bei großen Bauprojekten. Besucher können sich über Grundstücke, Bauvorhaben informieren und sogar den Olympioniken Mats Grambusch am Stand der EWMG treffen.
Die EWMG ist in Halle 1 an Stand 1.040 vertreten und bietet Beratung zu Baugrundstücken, Projekten und Beschaffungsfragen an. Aktuell vermarktet das Unternehmen 14 Parzellen im Bauabschnitt REME Los 1, wobei drei verschiedene Vergabemodelle zur Anwendung kommen. Daneben sind noch einzelne Bauplätze für Einfamilienhäuser im Stadtteil Flipsenpesch im Stadtbezirk Venn verfügbar.
In Kürze werden weitere Grundstücke in drei attraktiven Lagen freigegeben: an der Voigtshofer Allee in Wickrath, der Frankenstraße in Bonnenbroich sowie am Gartenkamp in Hardt. Allerdings stehen die genaue Anzahl der Wohneinheiten und die Fertigstellungstermine für diese Gebiete noch nicht fest. Das größte Wohnprojekt der Stadt, die Maria-Hilf-Terrassen, soll ab 2025 an Investoren vermarktet werden – die ersten Flächen sind dabei für Mehrfamilienhäuser und Reihenhäuser reserviert.
Abseits des Wohnungsbaus nimmt das neue Nationale Hockey-Trainingszentrum (NHTZ) am HockeyPark Gestalt an. Nach seiner Fertigstellung wird die Anlage zu einer der führenden Eishockey-Einrichtungen Europas aufsteigen. Zum Auftakt der Messe gibt es am EWMG-Stand um 15 Uhr eine Autogrammstunde mit dem Olympioniken und Hockeyspieler Mats Grambusch.
Die Baufachmesse findet zu einer Zeit statt, in der Mönchengladbach mit Wohnungsmangel und Projektverzögerungen kämpft. Zwar werden in mehreren Stadtteilen neue Grundstücke angeboten, doch konkrete Zeitpläne und Wohnungszahlen bleiben vorerst unklar. Gleichzeitig rückt die Veranstaltung die wachsende Sportinfrastruktur der Stadt in den Fokus – allen voran das NHTZ, das ihren Ruf als Eishockey-Standort in Europa weiter stärken soll.






