Mönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum an der Rheinstraße mit 200 neuen Jobs
Emma KrauseMönchengladbach plant modernes Wirtschaftszentrum an der Rheinstraße mit 200 neuen Jobs
Mönchengladbach will das Industriegebiet an der Rheinstraße in ein modernes Wirtschaftszentrum verwandeln. Das Projekt soll lokale Arbeitsplätze stärken und das langfristige Wirtschaftswachstum fördern. Gleichzeitig passt es in die übergeordneten Pläne der Stadt für nachhaltige Entwicklung und gewerbliche Expansion.
Die Initiative ist Teil des „Nachhaltigen Gewerbeflächenkonzepts“ und der „Prioritätenliste für gewerbliche Entwicklung“ Mönchengladbachs. Das Plangebiet erstreckt sich zwischen Rheinstraße, Schwalmstraße, Hofstraße und August-Monforts-Straße, direkt neben dem Standort von GE Vernova. Das Unternehmen benötigt zusätzliche Flächen, um sich auszuweiten und seine Zukunft in der Stadt zu sichern.
Ein neuer Bebauungsplan mit dem Titel „GE Rheinstraße“ schafft den rechtlichen Rahmen für das Vorhaben. Vorgesehen ist unter anderem ein Grün- und Freiflächenkorridor von der Schwalmstraße in Richtung Hardterbroicher Markt. Dieser soll Fuß- und Radwege erhalten, den Hochwasserschutz verbessern und die Klimaresilienz stärken.
Die Verlegung des NEW-Busdepots auf das Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne an der Kaldenkirchener Straße macht zudem Flächen für gewerbliche Nutzungen frei. Durch die Entwicklung könnten rund 390 bestehende Arbeitsplätze gesichert und etwa 200 neue geschaffen werden. Zudem steht zusätzlicher Raum für ansiedlungswillige Unternehmen zur Verfügung.
Bürgermeister Felix Heinrichs unterstützt das Projekt nachdrücklich, da er darin einen wichtigen Schritt zur Entwicklung von Gewerbeflächen und zur Sicherung von Arbeitsplätzen sieht. Die geplanten Grünflächen sollen zudem das Kanalsystem entlasten und die Anpassung der Stadt an klimatische Herausforderungen erleichtern. Mit dem Vorhaben wird ein klarer Weg für das Wachstum des Mönchengladbacher Industriestandorts vorgezeichnet.
