07 April 2026, 08:07

Moerser Tafel droht Schließung nach Standortverlust – 2.000 Menschen betroffen

Eine Supermarktreihe mit verschiedenen Lebensmitteln.

Moerser Tafel droht Schließung nach Standortverlust – 2.000 Menschen betroffen

Ungewisse Zukunft für die Moerser Tafel: Standortverlust droht Schließung

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Die Moerser Tafel steht vor einer ungewissen Zukunft, nachdem sie die Kündigung für ihre aktuellen Räumlichkeiten erhalten hat. Die Einrichtung, die wöchentlich rund 2.000 Menschen in 600 Haushalten unterstützt, könnte schließen müssen, falls kein geeigneter Ersatzstandort gefunden wird. Die Vorstandsmitglieder betonen die Dringlichkeit, den Betrieb ohne Unterbrechung aufrechterhalten zu können.

Seit Jahren ist die Tafel in der Wittfeldstraße 49 ansässig und gibt dort zweimal pro Woche Lebensmittel an 150 bis 200 Bedürftige aus. Der Standort bietet ideale Bedingungen: ebenerdige Räume mit hohen Decken, einen Kühlraum, Lagerflächen und eine gute Zufahrt für Lieferungen. Zwar waren die Vermieter bisher entgegendkommend, doch statt der üblichen dreimonatigen Frist erhielt die Organisation nun eine einjährige Kündigung.

Ein Alternativstandort im Wallcenter wurde geprüft, aber aufgrund von Park- und Lieferproblemen sowie höheren Kosten verworfen. Der Vorstand unter dem Vorsitz von Raffaele Corda und seinem Stellvertreter Michael Nethövel besteht darauf, dass die Arbeit ohne Pause weitergehen muss. Zudem arbeitet die Moerser Tafel eng mit benachbarten Einrichtungen in Duisburg, Goch und Kalkar zusammen, um die regionale Versorgung zu sichern.

Die aktuellen Räumlichkeiten umfassen 400 Quadratmeter und kosten lediglich 800 Euro Miete im Monat. Ein Verlust dieses Standorts würde eine erhebliche Versorgungslücke für Bedürftige in Moers und Umgebung hinterlassen.

Ohne neuen Standort müsste die Tafel schließen – Hunderten Haushalten würde damit eine lebenswichtige Unterstützung fehlen. Der Vorstand sucht weiterhin nach einer tragfähigen Lösung, um die Hilfsangebote aufrechtzuerhalten. Eine Entscheidung muss jedoch bald fallen, um die Versorgung der 2.000 Menschen, die wöchentlich auf die Tafel angewiesen sind, nicht zu gefährden.

Quelle