Metro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für nachhaltigere Logistikzentren
Moritz RichterMetro Logistics setzt auf KI-gestütztes Energiemanagement für nachhaltigere Logistikzentren
Metro Logistics hat Pläne bekannt gegeben, eine neue Energiemanagement-Plattform in seinen deutschen Logistikstandorten einzuführen. Das von encentive entwickelte System wird zunächst am Unternehmensstandort in Marl getestet, bevor es auf weitere Standorte ausgeweitet wird.
Die flexOn-Plattform ermöglicht eine Echtzeitüberwachung des Energieverbrauchs, der Energieerzeugung und der Lastdaten. Zudem unterstützt sie die automatisierte Steuerung von Systemen mit hohem Stromverbrauch, um Kosten zu senken und Lastspitzen zu reduzieren.
Am Pilotstandort Marl wird das System das Laden von Elektro-Staplern priorisieren, wenn die Solarstromerzeugung hoch oder die Strompreise niedrig sind. Mit diesem Ansatz soll der Eigenverbrauch des Solarstroms gesteigert und die Spitzenlast verringert werden.
Die Erkenntnisse aus Marl werden die Einführung der Plattform in Altlandsberg, Bergkirchen, Hamm, Kirchheim und Groß-Gerau leiten. Das langfristige Ziel ist eine standortübergreifende Optimierung, die den Energieverbrauch mit den Strompreisen, Netzkapazitäten und der vor Ort erzeugten Solarenergie in Einklang bringt.
Die Plattform wird es Metro Logistics ermöglichen, Lasten automatisch zu verlagern und die Energiekosten zu senken. Gleichzeitig wird sie die Effizienz der Solarnutzung an allen deutschen Standorten verbessern. Der Rollout beginnt im Logistikzentrum Marl.






