Meditationswanderung erkundet Arnsbergs Gebietsreform von 1975 mit Naturerlebnis
Jakob MaierMeditationswanderung erkundet Arnsbergs Gebietsreform von 1975 mit Naturerlebnis
Geführte Meditationswanderung zur Arnsberger Gebietsreform von 1975 am 19. Oktober 2025
Am 19. Oktober 2025 findet eine geführte Meditationswanderung statt, die sich mit der kommunalen Neugliederung Arnsbergs im Jahr 1975 auseinandersetzt. Die Künstlerin Theresa Kampmeier und das Kulturamt der Stadt Arnsberg haben die Veranstaltung organisiert, die Geschichte mit Naturerlebnis verbindet. Interessierte müssen sich vorab anmelden, um an der etwa drei Kilometer langen Wanderung durch die Hochsauerlandregion teilzunehmen.
Start ist um 15 Uhr am Wanderparkplatz Ochsenkopf; gegen 17 Uhr endet die Tour auf der Hubertushöhe. Kampmeier entwickelte die Route mit Förderung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Strecke folgt bestehenden Wegen, kann jedoch bei ungünstigen Wetter- oder Jahreszeitenbedingungen kurzfristig angepasst werden.
Im Mittelpunkt der Wanderung steht die Gebietsreform von 1975, durch die kleinere Gemeinden zu größeren Einheiten wie Arnsberg zusammengeschlossen wurden. Die Reform veränderte die lokale Verwaltung im gesamten Bundesland, reduzierte die Anzahl der Kreise und Städte und prägte die kommunale Landschaft nachhaltig. Zwar sind konkrete Veränderungen in ehemaligen Stadtbezirken oft nicht dokumentiert, doch lädt die Wanderung dazu ein, über die größeren städtebaulichen Umbrüche nachzudenken.
Teilnehmende sollten festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung tragen. Die Route ist nicht barrierefrei und kann über die Komoot-App aufgerufen oder als GPX-Datei heruntergeladen werden. Bei Sturm oder Extremwetter fällt die Veranstaltung aus.
Anmeldungen sind bis zum Veranstaltungstag unter der Telefonnummer 02932 201 1327 oder per E-Mail an k.brandt@unsere-website möglich. Die Wanderung bietet die Gelegenheit, lokale Geschichte zu erkunden und gleichzeitig die Landschaft des Hochsauerlands zu erleben. Die Organisatoren raten dringend, vorab die Wettervorhersage zu prüfen.






