Margarete Roderig erhält Bundesverdienstkreuz für ihr soziales Lebenswerk in Essen
Moritz RichterMargarete Roderig erhält Bundesverdienstkreuz für ihr soziales Lebenswerk in Essen
Margarete Roderig ist mit der höchsten Auszeichnung Deutschlands für ihr lebenslanges Engagement in sozialen Belangen geehrt worden. Am 9. Dezember 2025 überreichte ihr Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen das Bundesverdienstkreuz am Bande. Ihr Wirken erstreckt sich über Jahrzehnte – von der Unterstützung bedürftiger Menschen bis hin zur Förderung von Inklusion für Menschen mit Behinderungen.
Roderigs Einsatz begann lange vor dieser Würdigung. Bereits 2004 gründete sie Flotte Socke, einen Verein, der das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderungen fördert. Fast zwei Jahrzehnte später, im Jahr 2023, startete sie Borbecker Mahl-Zeit, ein Projekt, das warme Mahlzeiten und Hilfe für benachteiligte Menschen anbietet.
Auch ihre politischen und beruflichen Tätigkeiten prägten ihren Einfluss. Seit 1976 ist sie Mitglied der CDU und bekleidete verschiedene Ämter in der Essener Kommunalpolitik. Seit 1992 leitet sie die Zentralabteilung Planung beim Haus der Technik e.V. und verbindet administrative Aufgaben mit ehrenamtlichem Engagement. 2003 übernahm sie den Vorsitz des Borbecker Zweigs des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. (SkF) und erweiterte damit ihr soziales Wirken. Eine erste Anerkennung erhielt sie bereits im Juni 2023, als ihr die Stadt Essen die Ehrenplakette verlieh. Die jüngste Auszeichnung, das Bundesverdienstkreuz, würdigt ihr unentgeltliches, langjähriges Engagement für das Gemeinwohl. Der Orden, der in acht Stufen verliehen wird, ehrt Menschen, die sich in besonderer Weise für die Gesellschaft einsetzen.
Die Zeremonie im Dezember 2025 krönt Roderigs jahrzehntelangen Einsatz. Ihre Initiativen – von Flotte Socke bis Borbecker Mahl-Zeit – haben das Leben vieler Menschen in Essen direkt verbessert. Mit dem Bundesverdienstkreuz wird sie nun offiziell als Stütze der Gemeinschaft gewürdigt.
