30 June 2026, 06:06

Mahnungen fluten zu: Grundsteuererklärung bleibt für viele Eigentümer überfällig

Kämmerer Daniel Wieneke ruft zur Abgabe der Grundsteuererklärung auf

Mahnungen fluten zu: Grundsteuererklärung bleibt für viele Eigentümer überfällig

Die Frist für die Abgabe der Grundsteuererklärungen in Deutschland endete am 31. Januar 2023. Seit Ende Februar verschicken die Finanzämter Mahnungen an Eigentümer, die ihre Erklärung noch nicht eingereicht haben. Daniel Wieneke, der Kämmerer der Stadt Solingen, ruft nun alle Grundbesitzer dazu auf, ihre Erklärungen unverzüglich nachzureichen.

Die Grundsteuererklärungen dienen der Ermittlung neuer Hebesätze für Städte und Gemeinden. Diese Hebesätze finanzieren wichtige kommunale Leistungen wie Schulen, Schwimmbäder und Theater. Eigentümer können ihre Erklärung online über das ELSTER-Portal einreichen oder klassische Papierformulare ausfüllen.

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Für Hilfesuchende steht eine spezielle Grundsteuer-Hotline von Montag bis Freitag zur Verfügung, wobei die Erreichbarkeit nach 13:00 Uhr am besten ist. Über das Grundsteuer-Geodatenportal lassen sich zudem zentrale Angaben zu Grundstücken abrufen, etwa den Gemarkungsnamen und den Bodenrichtwert. Bis Ende 2024 gelten für Berechnungen und Erhebungen noch die alten rechtlichen Regelungen.

Ab dem 1. Januar 2025 treten die neu ermittelten Grundsteuerwerte in Kraft. Dann werden auch die Grundsteuerzahlungen auf Basis des aktualisierten Gesetzes fällig. Eigentümer müssen ihre Erklärungen fristgerecht abgeben, um die Finanzierung lokaler Dienstleistungen nicht zu gefährden.

Quelle