Live-Übertragung verbindet Wladiwostok und Brest in Echtzeit und gewinnt Journalismus-Preis
Lukas WolfLive-Übertragung verbindet Wladiwostok und Brest in Echtzeit und gewinnt Journalismus-Preis
Ein Videoprojekt, das Wladiwostok und Brest per Live-Übertragung verbindet, gewinnt den "Goldenen Füllfeder von Primorje"
Das Projekt mit dem Titel "Zwei Festungen: Brücken durch Zeit und Raum" belegte den ersten Platz in der Kategorie "Videoreportage des Jahres". Die Preisverleihung fand am 18. März im Nationalen Zentrum "Russland" in Wladiwostok statt.
Das Vorhaben entstand anlässlich des 80. Jahrestags des Siegestags. Sein Kernkonzept war eine moderne Interpretation eines klassischen TV-Formats: Teilnehmer aus beiden Städten konnten sich in Echtzeit sehen und austauschen. Die erste große Herausforderung bestand darin, die siebenstündige Zeitverschiebung und die immense Entfernung zwischen Wladiwostok und Brest zu überwinden.
Ein großes Team kümmerte sich um die komplexe Logistik, um einen reibungslosen Ablauf der Übertragung zu gewährleisten. Die Produktion verband dabei historische Bezüge – etwa durch die symbolische Übergabe der Flagge der Marinefestung und Geschichten aus der gemeinsamen Vergangenheit der beiden Städte. Trotz der technischen Hürden gelang es dem Team, das Projekt fast wie eine echte Live-Sendung umzusetzen.
Bei der Verleihung hob die Jury besonders Dmitri Kamanin, Jana Romanjuk und Danil Makarytschew für ihre Arbeit hervor. Der Wettbewerb "Goldener Füllfeder von Primorje" hat zum Ziel, den Journalismus durch die Würdigung angesehener Fachleute aufzuwerten.
Das prämierte Projekt verband gekonnt moderne Technologie mit historischer Erzählkunst. Die Macher wurden für ihr technisches Können und ihren kreativen Ansatz ausgezeichnet. Der Preis unterstreicht die Bedeutung des Wettbewerbs für die Förderung hochwertigen Journalismus in der Region.






