Ehefrau im Schlaf erstochen: Mann in Bielefeld zu lebenslanger Haft verurteilt - Lebenslange Haft für brutalen Messermord an Ehefrau in Espelkamp
Ein 45-jähriger Mann aus Espelkamp ist wegen des tödlichen Messerangriffs auf seine 43-jährige Ehefrau zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die Frau wurde im April in ihrer gemeinsamen Wohnung im Schlaf erstochen. Der brutale Angriff, ausgelöst durch einen Streit über Familienkontakte, hinterließ bei dem Opfer 32 Stichwunden.
Die Beziehung des Paares war über Jahre von Misshandlungen geprägt, wobei der Angeklagte als alleiniger Täter galt. Trotz seiner Behauptung, aus Notwehr gehandelt zu haben, wies das Gericht dies als unglaubwürdig zurück. Der tödliche Streit war durch eine Auseinandersetzung über die Teilnahme an einem Familienausflug eskaliert. Das Gericht urteilte, dass der Mord heimtückisch begangen wurde und aus niederen Beweggründen erfolgte.
Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslange Haft gefordert – das Urteil entspricht diesem Antrag. Die Verteidigung hatte eine fünfjährige Freiheitsstrafe beantragt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Der Mann aus Espelkamp wurde vom Landgericht Bielefeld wegen Mordes an seiner Ehefrau verurteilt. Die lebenslange Strafe spiegelt die Schwere der Tat und das Bedürfnis nach Gerechtigkeit für das Opfer wider.
