05 June 2026, 14:37

Landwirte und Politiker diskutieren über Agrarpolitik in Solingen-Gräfrath

CDU Solingen: "Wir stehen zu unseren Bauern"

Landwirte und Politiker diskutieren über Agrarpolitik in Solingen-Gräfrath

Lokale Landwirte trafen sich auf dem Hof der Familie Meinsma in Solingen-Gräfrath zu einer Diskussion über Agrarpolitik. Die von Jürgen Hardt, Mitglied des Deutschen Bundestags, organisierte Veranstaltung brachte Schlüsselvertreter der Landwirtschaftsgemeinschaft und politische Akteure zusammen, um über wachsende Bedenken hinsichtlich geplanter Steuererhöhungen und Subventionskürzungen zu sprechen.

Martin Dahlmann, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Mettmann, betonte die Bedeutung friedlicher Proteste und einer gemeinsamen Lösungsfindung. Die Veranstaltung fand auf dem Hof der Familie Meinsma statt, wo die Teilnehmer den Gastgebern für ihre Gastfreundschaft dankten. Unter den Anwesenden waren Carsten Bröcker aus Wuppertal, die Familie Kraner, Rolf Hensen, Karl-Otto Dickhoven sowie weitere Landwirte aus der Region. Jürgen Hardt leitete die Gespräche und konzentrierte sich dabei auf die Herausforderungen, vor denen Landwirte angesichts der aktuellen Politikvorschläge stehen.

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Die Bauern wiesen auf ihre zentrale Rolle bei der Erzeugung hochwertiger Lebensmittel hin, die gleichzeitig mit Landschaftspflege, Umweltschutz und Tierwohl einhergeht. Viele warnten, dass Steuererhöhungen oder der Wegfall von Subventionen die Existenz familiengeführter Betriebe gefährden könnten. Dahlmann unterstrich, dass politische Änderungen nur im Dialog mit den Landwirten und nicht gegen deren Interessen durchgesetzt werden dürften.

Alle Beteiligten waren sich einig, dass Landwirte nicht allein für die Deckung von Haushaltslücken des Bundes herangezogen werden sollten. Die Solinger CDU bekräftigte ihre Unterstützung für die Forderungen der Bauern und setzte sich für einen Rückzug der geplanten Änderungen ein.

Die Diskussion endete mit dem gemeinsamen Verständnis, dass Agrarpolitik reformbedürftig ist – allerdings nur in enger Abstimmung mit den direkt Betroffenen. Das Treffen unterstrich die Notwendigkeit einer fairen Behandlung der Landwirte, deren Arbeit sowohl die Wirtschaft als auch die Umwelt stärkt. Die politischen Vertreter versprachen, die in den Gesprächen geäußerten Sorgen weiterzutragen.

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