16 February 2026, 10:11

Kulturforum Gütersloh diskutiert Zukunft und Herausforderungen der lokalen Szene

Ein Plakat, das die Kunstgesellschaft von Alphonse Mucha ankündigt, zeigt eine leuchtende Illustration von drei einzigartig gestalteten Menschen vor einem hellgelben Hintergrund mit der Aufschrift "Kunstgesellschaft" in fetter schwarzer Schrift.

Kulturforum Gütersloh diskutiert Zukunft und Herausforderungen der lokalen Szene

Kulturforum Gütersloh: Austausch über Herausforderungen und Perspektiven der lokalen Kulturszene

Am 10. Februar 2023 fand im Holzpixel-Druckatelier in Gütersloh das diesjährige Kulturforum statt. Die Veranstaltung brachte Künstler:innen, Kulturinteressierte und lokale Akteur:innen zusammen, um aktuelle Herausforderungen des Gütersloher Kultursektors zu diskutieren. Zu den Redner:innen zählten der Bildhauer Michael Kortländer, der den Hauptvortrag hielt, sowie der Kulturdezernent Andreas Kimpel, der über politische Schwerpunkte referierte.

Gastgeber war Manfred Makowski, Gründer von Holzpixel – einer Werkstatt, die für ihre Angebote im Hochdruck sowie für Teambuilding-Maßnahmen bekannt ist. Die Teilnehmer:innen informierten sich über laufende Kulturprojekte, begleitet von Live-Musik der Gütersloher Künstlerin Ana.

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Michael Kortländer, dessen "Raumbilder" – raumgreifende Arbeiten aus Pappe zwischen Skulptur, Installation und Malerei – bundesweit Beachtung finden, gab Einblicke in sein künstlerisches Schaffen. Darüber hinaus prägt er seit Jahren die Kulturpolitik: Als Vorsitzender des Düsseldorfer Künstlerhilfswerks und Mitbegründer des Vereins Düsseldorf Palermo e.V. setzt er sich für den kulturellen Austausch ein. Die 2015 ins Leben gerufene Initiative hat die Verbindungen zwischen Nordrhein-Westfalen und Sizilien durch jährliche Festivals, Künstler:innenaustausche seit 2016 sowie Kooperationen mit über 20 Kommunen gestärkt.

Andreas Kimpel betonte in seinem Beitrag die Bedeutung von Kulturpolitik für den sozialen Zusammenhalt, die Bildung und die demokratische Teilhabe. Zudem skizzierte er die kulturellen Zukunftspläne der Stadt. Lena Jeckel, Leiterin des Kulturbüros, lobte die Veranstaltung als Plattform, die kulturelle Räume sichtbar mache und die Beteiligten verbinde.

Das Forum zeigte sowohl die Fortschritte der Gütersloher Kulturszene auf als auch die anstehenden politischen Aufgaben. Kortländers werk – künstlerisch wie organisatorisch – unterstrich dabei den Wert grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Die Veranstaltung bekräftigte das Bekenntnis der Stadt zu Kultur als Motor für Gemeinschaft und Innovation.