Krefeld setzt auf Energiespar-Contracting für klimaneutrale Gebäude bis 2035
Jakob MaierKrefeld setzt auf Energiespar-Contracting für klimaneutrale Gebäude bis 2035
Die Stadt Krefeld treibt ihre Pläne voran, bis 2035 klimaneutral zu werden. Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist die Sanierung aller öffentlichen Gebäude mithilfe von Energiespar-Contracting (ESC). Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass die bestehende Infrastruktur der Stadt und das erhebliche Einsparpotenzial ESC zur idealen Lösung machen.
Krefeld hat bereits einen Vertrag zur detaillierten Analyse der ersten Gebäudegruppe unterzeichnet. Das Sanierungsprojekt umfasst zwölf separate Gebäudepools, wobei die ersten vier Pools rund 100 Liegenschaften umfassen. Mit diesem Ansatz positioniert sich die Stadt als Vorreiter in Nordrhein-Westfalen für ESC-Projekte.
Um die Verbreitung der Methode zu fördern, bietet Krefeld kostenlose Beratung und Wissensvermittlung für andere Einrichtungen an, die sich für Energiespar-Contracting interessieren. Das Modellprojekt „Contracting: Zukunft bauen!“ liefert zudem praktische Unterstützung und Vernetzungsmöglichkeiten. Ziel ist es, mehr Organisationen bei der Umsetzung energieeffizienter Modernisierungen zu helfen.
ESC ist mittlerweile die zentrale Methode Krefelds, um im Gebäudesektor Emissionen zu reduzieren. Durch die Fokussierung auf großflächige Sanierungen erhofft sich die Stadt bedeutende Fortschritte auf dem Weg zu ihrem Klimaziel 2035.
Das Projekt wird schrittweise auf alle öffentlichen Immobilien ausgeweitet. Bei Erfolg könnte es als Blaupause für andere Städte in der Region dienen. Krefelds Engagement für Energiespar-Contracting markiert einen konkreten Schritt in seinem Klimaschutzplan.






