Krefeld Pinguine ziehen mit Overtime-Drama gegen Rosenheim in die Playoffs ein
Jakob MaierKrefeld Pinguine ziehen mit Overtime-Drama gegen Rosenheim in die Playoffs ein
Die Krefeld Pinguine haben sich mit einem packenden Sieg nach Verlängerung gegen Rosenheim für die Playoffs qualifiziert. Der Erfolg ebnet den Weg für das vierte "Straßenbahn-Derby" dieser Saison gegen Fortuna Düsseldorf in der nächsten Runde – die Fans dürfen sich auf ein weiteres hitziges Lokalduell auf dem Eis freuen.
Das Spiel selbst war ein emotionales Wechselbad der Gefühle: Beide Mannschaften lieferten sich einen Schlagabtausch, ehe Krefeld in der Overtime den entscheidenden Treffer landete.
Die Pinguine übernahmen früh die Kontrolle und dominierten das erste Drittel. Carl Konze eröffnete den Torreigen, unterstützt von Mathew Santos und Max Newton. Der starke Start bescherte Krefeld die frühe Führung.
Doch Rosenheim kam im zweiten Abschnitt zurück: C.J. Stretch glich in Überzahl aus – vorbereitet von Ville Järveläinen und Adam. Der Schwung blieb bei den Gästen, die kurz darauf zweimal in Folge trafen: Järveläinen und Lewis Zerter-Gossage drehten das Spiel auf 3:2.
Krefeld gab sich jedoch nicht geschlagen. Philip Gogulla stellte mit einem Tor – vorbereitet von Newton – die Führung wieder her. Doch Rosenheim konterte prompt: Erik Buschmann (Vorlage: David Černý) glich zum 3:3 aus. Der hin- und herwogende Kampf zwang die Partie in die Verlängerung.
Dort wurde Mathew Santos zum Matchwinner: Mit einem Treffer, vorbereitet von Vandane, sicherte er Krefeld den Sieg – und damit den Einzug in die Playoffs.
Der Erfolg garantiert den Pinguinen die Teilnahme an der K.-o.-Runde, wo sie auf Fortuna Düsseldorf treffen. Es ist bereits das vierte Aufeinandertreffen der beiden Teams in dieser Saison – die Rivalität wird damit noch intensiver. Die Playoffs beginnen offiziell am 17. März 2026, während sich die Top 10 der Liga in den letzten Wochen der Hauptrunde um die besten Positionen streiten.
