17 April 2026, 10:08

Krefeld feiert kreative Vielfalt: Kunstwettbewerb für junge Menschen mit Behinderung

Eine Gruppe von Menschen in einer Kunstgalerie mit Fotorahmen an den Wänden und Deckenlampen, mit einem Menschen im Rollstuhl in der Mitte und einem schwarzen Objekt auf der linken Seite.

Krefeld feiert kreative Vielfalt: Kunstwettbewerb für junge Menschen mit Behinderung

Kunstwettbewerb für junge Menschen mit Behinderung sorgt in Krefeld für Aufmerksamkeit

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Ein Kunstwettbewerb für junge Menschen mit Behinderung hat in Krefeld für Aufsehen gesorgt. Die von Ingrid Stermann organisierte Veranstaltung will kreatives Schaffen fördern und Künstlern zwischen 18 und 25 Jahren eine Plattform bieten. Insgesamt wurden 35 Werke eingereicht, von denen die besten Beiträge nun ausgestellt und veröffentlicht werden.

Ursprünglich hatten sich 40 Teilnehmer angemeldet, doch letztlich reichten 29 junge Künstler 35 Arbeiten ein. Diese werden in einem Buch präsentiert, das für 25 Euro erhältlich ist und neben den Kunstwerken auch Porträts der Schöpfer zeigt. Ingrid Stermann, die Initiatorin des Projekts, möchte damit Respekt stärken, Selbstständigkeit feiern und jungen Künstlern mit Behinderung eine Stimme geben.

Eine Auswahl von zwölf herausragenden Werken wird ab dem 7. November in der Location "Der Kulisse" der Fabrik Heeder im Mikado zu sehen sein. Die Ausstellung bleibt vier Wochen lang während der regulären Öffnungszeiten des Restaurants zugänglich. Besucher haben zudem die Möglichkeit, einen Kalender mit den nomierten Kunstwerken für 4,90 Euro zu erwerben.

Die Sparkasse Krefeld unterstützte den Wettbewerb finanziell, während das Heilpädagogische Zentrum (HPZ) Krefeld-Kreis Viersen Stermann bei der Umsetzung der Initiative zur Seite stand. Langfristig strebt die Organisatorin die Einrichtung eines regelmäßigen Kunstpreises für Menschen mit Behinderung an.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden in einem Buch, einer Ausstellung und einem Kalender festgehalten. Das Projekt verleiht jungen Künstlern mit Behinderung Sichtbarkeit und Anerkennung – die Verantwortlichen hoffen, damit künftig noch mehr Teilnehmer zu begeistern.

Quelle