03 April 2026, 20:09

Kölner Oper und Schauspielhaus erstrahlen 2026 nach 12 Jahren Sanierung neu

Alte Karte von Köln, Deutschland, mit detaillierten Gebäudeplänen und handgeschriebenem Text auf altem Papier.

Kölner Oper und Schauspielhaus erstrahlen 2026 nach 12 Jahren Sanierung neu

Kölner Oper und Schauspielhaus öffnen am 24. September 2026 endlich wieder ihre Türen

Nach zwöljährigen Sanierungsarbeiten, die mit massiven Kostenüberschreitungen verbunden waren, kehren die beiden Wahrzeichen der Kölner Kulturlandschaft zurück. Wie die Stadt nun bestätigte, sollen die Gebäude bis Ende 2025 bezugsfertig sein – ein wichtiger Meilenstein in der von Rückschlägen geprägten Generalsanierung.

Ursprünglich war ein Budget von 253 Millionen Euro für Bau, Finanzierung und interimistische Spielstätten veranschlagt worden. Doch Planungsfehler und notwendige Teilabrisse trieben die Gesamtkosten schließlich auf 1,5 Milliarden Euro in die Höhe. Während der gesamten Bauphase fanden die Vorstellungen in Ausweichspielstätten statt, um das kulturelle Leben der Stadt am Laufen zu halten.

Erstmals seit sechs Monaten lädt die Stadt nun wieder zur Besichtigung der Baustelle ein. Besucher werden einen deutlich aufgeräumteren und fertigeren Eindruck gewinnen als in früheren Projektphasen. Sobald die Gebäude als "bezugsfertig" erklärt werden, beginnen die Bühnenmitarbeiter mit den letzten Abnahmen und Inbetriebnahmen – als Vorbereitung auf die offizielle Wiedereröffnung.

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Bürgermeisterin Henriette Reker, die Projektverantwortlichen und die Intendantin des Hauses haben sich auf den Zeitplan verständigt. Da alle Bauarbeiten bis Ende 2025 abgeschlossen sein sollen, rückt nun die Vorbereitung der Spielstätten für den großen Wiederauftritt im Herbst 2026 in den Fokus.

Die Wiedereröffnung am 24. September 2026 setzt nach über einem Jahrzehnt der Unterbrechungen einen Schlussstrich unter die turbulente Sanierungsgeschichte. Nach Jahren der Verzögerungen und explodierenden Kosten sollen die restaurierten Häuser ihren angestammten Platz im Zentrum des Kölner Kulturlebens zurückerobern. Gleichzeitig kehren die Aufführungen damit an ihre historischen Ursprungsorte zurück.

Quelle