17 January 2026, 16:46

Kölner Ehrenamtler zahlen teuer für unrechtmäßige Bildnutzung im Netz

Ein rotes Stempelabzeichen mit der Aufschrift "web not" auf einem wei├čen Hintergrund.

Kölner Ehrenamtler zahlen teuer für unrechtmäßige Bildnutzung im Netz

Kölner Ehrenamtsinitiativen erhalten unerwartete Rechnungen nach Nutzung urheberrechtlich geschützter Bilder

Mehrere kleine, ehrenamtlich geführte Vereine in Köln sahen sich plötzlich mit unerwarteten Zahlungsforderungen konfrontiert, nachdem sie urheberrechtlich geschützte Bilder online genutzt hatten. Die Schreiben verlangten fast 1.000 Euro pro Organisation für Fotos, die ohne Erlaubnis aus dem Internet übernommen worden waren. Der Vorfall macht auf die Risiken aufmerksam, die mit der ungeprüften Verwendung von Bildern auf Websites und in sozialen Medien einhergehen.

Die Vereine hatten die Bilder aus dem Netz entnommen und auf ihren eigenen Seiten oder Social-Media-Kanälen veröffentlicht. Nach dem Urheberrecht ist die Nutzung von Inhalten ohne Zustimmung der Rechteinhaber jedoch illegal – selbst wenn es sich um gemeinnützige Initiativen mit guten Absichten handelt. Wer Bildlizenzen nicht überprüft, muss mit Konsequenzen rechnen.

Allerdings gibt es Ausnahmen: Einige Bilder dürfen frei genutzt werden, wenn sie bestimmten Kategorien zuzuordnen sind. Dazu zählen Werke, die nicht mehr dem Urheberrecht unterliegen, solche, die der Urheber explizit zur freien Nutzung freigegeben hat, oder Abbildungen, die im Rahmen von Zitaten verwendet werden. Auch das Verlinken öffentlich zugänglicher Bilder ist problemlos möglich, solange sie extern gehostet bleiben. Für gemeinnützige Organisationen bieten kostenlose Bilddatenbanken wie Pixabay, Unsplash, Realistic Shots, Stockio und Free Nature Stock eine sichere Alternative. Viele ihrer Bilder erfordern keine Quellenangabe und sind sowohl für kommerzielle als auch für nichtkommerzielle Zwecke freigegeben. Canva unterstützt Non-Profit-Organisationen zudem mit kostenlosem Zugang zur Pro-Version, die neben Design-Tools auch lizenzfreie Stockfotos umfasst. Im Zweifel ist die schriftliche Einholung einer Nutzungsgenehmigung der sicherste Weg – sie dient als klarer Nachweis der Rechtmäßigkeit. Auch bei Stockfotos oder KI-generierten Bildern gelten oft spezifische Lizenzbedingungen, die vor der Nutzung geprüft werden müssen.

Der Vorfall zeigt: Selbst kleine Organisationen müssen vor der Online-Veröffentlichung die Bildrechte klären. Kostenlose Ressourcen und korrekte Lizenzen können teure Abmahnungen verhindern. Für gemeinnützige Initiativen bieten Plattformen wie Canva und lizenzfreie Datenbanken praktikable Lösungen, um solche Probleme von vornherein zu vermeiden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones