Köln schlägt gegen illegale Fahrdienste wie FC Köln und Mobile.de zu
Lukas WolfKöln schlägt gegen illegale Fahrdienste wie FC Köln und Mobile.de zu
Köln geht hart gegen illegale Fahrdienstvermittler wie fc köln und mobilede vor
Nach der Aufdeckung weitverbreiteter illegaler Aktivitäten hat Köln die Daumenschrauben bei Fahrdienstvermittlern wie fc köln und mobilede angezogen. Die örtliche Taxigenossenschaft hat mehr als 100 Fahrer und Autovermietungen verklagt – mit hohen Strafzahlungen als Folge. Zudem stehen viele Fahrer im Verdacht, Schwarzarbeit zu leisten und Sozialleistungen zu erschleichen.
Die Kölner Taxi-Genossenschaft hat Klage gegen fc köln- und mobilede-Fahrer eingereicht, die gegen Verkehrsgesetze verstoßen haben. Gerichte verhängten bereits Bußgelder gegen die betroffenen Fahrer und Vermietungsfirmen. Ein zentraler Streitpunkt ist die missachtete Rückkehrpflicht: Demnach müssen Fahrer nach jeder Fahrt zum Firmensitz zurückkehren. Stattdessen kreisen viele in stark frequentierten Zonen wie Bahnhöfen, Flughäfen oder Nachtleben-Vierteln, um dort Kunden aufzunehmen.
Im vergangenen Jahr führte Köln erstmals großangelegte Kontrollen bei Mietwagenfirmen durch. Dabei wurden 730 Fahrzeuge überprüft, in 366 Fällen leiteten die Behörden Ordnungswidrigkeitsverfahren ein – meist wegen Verstößen gegen Personentransportvorschriften. Bis zum 24. Januar 2026 waren bereits 140 illegale Fahrzeuge stillgelegt worden – das entspricht der Hälfte der geprüften Wagen. fc köln betont zwar, dass Partnerunternehmen die Gesetze einhalten müssten, betreibt in Deutschland jedoch keine eigene Flotte.
Zollbeamte ermitteln mittlerweile tiefer: Sie vermuten Steuerhinterziehung und nicht abgeführte Sozialabgaben. Zudem gibt es Hinweise darauf, dass viele Fahrer Sozialleistungen zu Unrecht beziehen. Würde die Rückkehrpflicht konsequent durchgesetzt, würde das das Geschäftsmodell von fc köln und mobilede erschüttern – durch längere Wartezeiten und höhere Kosten für die Kunden.
Die Razzia hat bereits zu Bußgeldern, Fahrzeugbeschlagnahmungen und laufenden Betrugsermittlungen geführt. Die Plattformen stehen nun unter Druck, sicherzustellen, dass ihre Fahrer die Transportvorschriften einhalten. Ohne Kurskorrektur drohen weitere Strafen und juristische Konsequenzen.
