Köln erwartet tausende Iran-Proteste – massive Verkehrsbehinderungen am Samstag
Lukas WolfKöln erwartet tausende Iran-Proteste – massive Verkehrsbehinderungen am Samstag
Köln bereitet sich auf mehrere Proteste an diesem Samstag vor
Tausende Demonstranten werden in Köln erwartet, die sich gegen das klerikale Regime im Iran wenden. Die Kundgebungen finden vor allem in der Innenstadt in der Nähe des Kölner Doms sowie in Deutz statt. Die Behörden warnen vor erheblichen Verkehrsbehinderungen in den betroffenen Bereichen.
Acht separate Proteste gegen die iranische Regierung wurden bei der Polizei angemeldet. Jede Veranstaltung könnte bis zu 800 Teilnehmer anziehen, sodass insgesamt mit mehreren Tausend Demonstranten zu rechnen ist. Zwar wurden noch keine genauen Termine oder Uhrzeiten bestätigt, doch wachsen die Sorgen in der iranischen Gemeinschaft Nordrhein-Westfalens seit Mitte Januar 2026.
Die Polizei rechnet mit starkem Verkehrsaufkommen auf wichtigen Plätzen wie dem Neumarkt, dem Rudolfplatz, dem Heumarkt und dem Chlodwigplatz. Auch am Hauptbahnhof und in der Umgebung des Kölner Doms wird es zu Behinderungen kommen. Beamte werden an allen Protestorten präsent sein, um für Ordnung und Sicherheit zu sorgen.
Eine kleinere, thematisch unabhängige Demonstration ist am Zülpicher Platz geplant. Dort wollen etwa 50 Menschen gegen die US-Politik und die Einmischung in Venezuela protestieren.
Die Proteste werden voraussichtlich zu erheblichen Verzögerungen für Autofahrer und Fußgänger in der Kölner Innenstadt führen. Die Polizei bestätigte, dass alle Standorte überwacht werden, um Ausschreitungen zu verhindern. Anwohner und Besucher werden aufgefordert, bei Reisen durch die betroffenen Gebiete alternative Routen zu planen.
