30 November 2025, 02:11

Kartellamt warnt: Tech-Giganten bedrohen fairen Wettbewerb in Europa

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Kartellamt warnt: Tech-Giganten bedrohen fairen Wettbewerb in Europa

Andreas Mundt, der Präsident des deutschen Bundeskartellamts, hat Bedenken hinsichtlich der wachsenden Kontrolle der Tech-Giganten über den Technologiesektor geäußert. Er warnt, dass Unternehmen wie Google und Meta mittlerweile so enorme Datenmengen besitzen, dass ein fairer Wettbewerb bedroht ist. Seine Aussagen unterstreichen die Notwendigkeit strengerer wirtschaftlicher Regelungen in Europa, um zu verhindern, dass Marktbeherrschung Innovation erstickt.

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Zu den Risiken für den Wettbewerb betonte Mundt, dass echte Konkurrenz im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) inzwischen weitgehend auf grundlegende Sprach- und Datenmodelle beschränkt sei. Er warnte, dass selbst gut gemeinte Vorschriften – wie etwa der EU AI Act – ungewollt die Macht großer Konzerne stärken könnten, wenn sie nicht sorgfältig ausgearbeitet würden. Als Beispiel führte er die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) an, die kleinere Unternehmen oft stärker belaste als die Tech-Riesen.

Mundts Vorschläge konzentrieren sich auf zwei zentrale Punkte: schärfere Wettbewerbsregeln und bessere Finanzierungsmöglichkeiten für kleinere Firmen. Ohne solche Reformen, so seine Argumentation, drohe die europäische Tech-Branche noch stärker in den Händen weniger dominanter Akteure zu konzentrieren. Die Diskussion verlagert sich nun darauf, wie die Politik in den kommenden Monaten auf diese Herausforderungen reagieren wird.