16 February 2026, 06:09

Karneval 2026: Zwischen Schnee, Tradition und einem Hauch Wehmut

Ein großer goldener und roter Festwagen, geschmückt mit Blumen und anderen Ziergegenständen bei einem Karnevalsumzug, mit einem Gebäude, Strommasten mit Drähten und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Feierwütige, zieht euch warm an! An Rosenmontag regnet es nicht nur Süßes - Karneval 2026: Zwischen Schnee, Tradition und einem Hauch Wehmut

Deutschlands Karneval 2026 steht vor der Tür – mit Schnee und Nostalgie

Die jährlichen Karnevalsfeiern in Deutschland stehen bevor: Über 1.000 Städte und Gemeinden bereiten sich auf Umzüge und satirische Auftritte vor. Vom Rheinland bis nach Bayern rücken Traditionen wie die "Alaaf"-Rufe in Köln oder die kostümierten "Jecken" in Düsseldorf in den Mittelpunkt. Doch in diesem Jahr könnte ein Mix aus Schnee und Regen an Rosenmontag die Stimmung trüben.

Der Autor verbrachte seine Kindheit im Münsterland, einer Region mit kleinen, aber lebendigen Karnevalshochburgen. Zu den lokalen Bräuchen gehörten "Büttenabende" – satirische Bühnenprogramme – und die großen Rosenmontagsumzüge. Früher waren diese Feste ein fester Bestandteil des Lebens, doch mit der Zeit ließ die Begeisterung nach.

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Der für seine frechen und einfallsreichen Wagenbauten bekannte Jacques Tilly wird in diesem Jahr wieder beim Düsseldorfer Umzug dabei sein. Seine Arbeiten sorgen jedoch für Kontroversen: Russlands Präsident Wladimir Putin soll rechtliche Schritte gegen Tilly wegen einer seiner satirischen Kreationen einleiten.

In dieser Karnevalssaison wird der Autor beruflich unterwegs sein und die Feiern komplett verpassen. Die Abwesenheit kommt nach Jahren wachsender Distanz zu den Festlichkeiten – doch ein Hauch von Wehmut bleibt.

Trotz des unbeständigen Wetters wird der Karneval in ganz Deutschland wie geplant stattfinden: Kölns dreitägiges Spektakel, die humorvollen Sitzungen in Mainz und die von Altbier begleiteten Umzüge in Düsseldorf gehen weiter. Für viele bleibt die fünfte Jahreszeit eine Mischung aus Tradition, Spott und Gemeinschaft – auch wenn manche, wie der Autor, sie inzwischen nur noch aus der Ferne beobachten.