Karlspreis-Vorstand wächst: Neue Mitglieder stärken pro-europäische Ausrichtung in Aachen
Emma KrauseKarlspreis-Vorstand wächst: Neue Mitglieder stärken pro-europäische Ausrichtung in Aachen
Die Gesellschaft zur Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen hat ihren Vorstand um fünf neue Mitglieder erweitert. Die renommierte Institution, die sich der Ehrung von Verdiensten um die europäische Einheit und Integration in Europa widmet, bekräftigte bei den jüngsten Berufungen zudem ihr Engagement für europäische Werte und Integration. Zu den neuen Mitgliedern zählen Dr. Margrethe Schmeer (CDU), Hermann Josef Pilgram (Bündnis 90/Die Grünen) und Fabia Kehren (SPD), die jeweils von ihren Parteien vorgeschlagen und vom Vorstand bestätigt wurden. Zudem stießen Sabine Scholt, eine angesehene Journalistin mit Schwerpunkt Europapolitik, und der ehemalige Bundesminister Hermann Gröhe als "Weltbürger" hinzu – unabhängig vom Stadtrat. Der Vorstand lehnte zwei Nominierungen einstimmig ab. Der Kandidat der AfD wurde aufgrund von Widersprüchen zur pro-europäischen Ausrichtung der Gesellschaft abgelehnt. Ebenso scheiterte der Vorschlag der Partei DIE LINKE, da die vorgeschlagene Person weder Parteimitglied noch einer Fraktion zugehörig war. Seit 2025 umfasst der Karlspreis einen jährlichen Projektfonds in Höhe von einer Million Euro zur Förderung gemeinnütziger und pro-europäischer Initiativen in Europa. Die feierliche Preisverleihung bleibt eine langjährige Tradition und findet jedes Jahr an Christi Himmelfahrt im historischen Krönungssaal Aachens statt. Mit den neuen Mitgliedern setzt die Gesellschaft ihre Rolle bei der Förderung der europäischen Einheit und Werte in Europa fort. Der erweiterte Vorstand wird die künftige Ausrichtung des Preises steuern, einschließlich der Vergabe des Projektfonds und der jährlichen Zeremonie in Aachen.
