Kaiserslautern jagt ersten Auswärtssieg 2026 gegen Münster in der Krise
Jakob MaierViele lange Bälle erwartet: FCK zu Gast in Münster - Kaiserslautern jagt ersten Auswärtssieg 2026 gegen Münster in der Krise
1. FC Kaiserslautern reist am Sonntag zum SC Preußen Münster – auf der Suche nach dem ersten Auswärtssieg 2026. Die Mannschaft geht mit einer Mischung aus Verletzungssorgen und zurückkehrenden Spielern in die Partie, während Münster nach acht Spielen ohne Sieg kämpft. Trainer Torsten Lieberknecht warnte vor einer anderen Herausforderung als im Hinspiel.
Die jüngste Form der Lauterer war wechselhaft. Ein knapper 1:0-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth am 14. Februar folgte auf eine deutliche 0:4-Niederlage gegen die SV Darmstadt 98 nur eine Woche zuvor. Diese gegensätzlichen Ergebnisse lassen das Team nach mehr Konstanz in den Leistungen streben.
Verletzungsprobleme belasten die Gäste weiterhin: Maxwell Gyamfi, Mergim Berisha, Ivan Prtajin und Dion Hofmeister fallen aus. Dafür kehrt Mittelfeldspieler Fabian Kunze nach einer Sperre wegen Gelb-Kumulation zurück. Auch Stürmer Mahir Emreli könnte nach fast drei Monaten Pause wieder dabei sein – die finale Entscheidung über seinen Einsatz fällt jedoch erst vor Anpfiff.
Lieberknecht deutete an, die Startelf zu rotieren. Er erwartet von Münster, das seit acht Spielen sieglos ist, einen direkteren Spielansatz. Die taktischen Anpassungen des Trainers zielen darauf ab, der erwarteten körperbetonten und kämpferischen Spielweise der Hausherren entgegenzuwirken.
Die Partie bietet Kaiserslautern die Chance, in diesem Jahr endlich einen seltenen Auswärtssieg einzufahren. Münsters schwache Serie und der taktische Wandel könnten den Gästen in die Karten spielen – doch Verletzungen und die jüngste Unbeständigkeit sorgen für Unsicherheit. Ein Sieg würde dem Team dringend benötigten Schwung für den weiteren Saisonverlauf geben.
