Jusos ohne Führung: Warum beide Vorsitzende überraschend zurücktraten
Moritz RichterJusos ohne Führung: Warum beide Vorsitzende überraschend zurücktraten
Die Jugendorganisation der SPD, bekannt als die Jusos, steht vor einem Führungswechsel, nachdem beide Vorsitzenden von ihren Ämtern zurückgetreten sind. Jasko Hodzic und Laura Fischer legten ihre Positionen nieder, wodurch der Vorstand handlungsunfähig wurde. Nun wurden vorübergehend Ersatzpersonen ernannt, um die Lücke zu schließen.
Jasko Hodzic verließ sein Amt aufgrund der Anforderungen seines neuen Studiums an der Fernuniversität in Hagen. Die Belastung durch die Doppelrolle kollidierte mit seinen akademischen Verpflichtungen, was schließlich zu seinem Rücktritt führte. Auch Laura Fischer lehnte es ab, die alleinige Vorsitzende zu übernehmen, und begründete dies mit Zeitmangel.
Da der Vorstand nicht mehr funktionsfähig war, haben Sabine Vischer-Kippenhahn und Manfred Ackermann, die beiden Vorsitzenden des SPD-Kreisverbands Solingen, die Führung übernommen. Sie werden die Jusos leiten, bis neue Kandidaten ausgewählt sind. Die Suche nach einer dauerhaften Lösung läuft bereits, und bald werden voraussichtlich neue Vorschläge eingereicht.
Die Jusos werden vorerst unter einer Übergangsführung weiterarbeiten, während neue Bewerberinnen und Bewerber gesucht werden. Durch den Rücktritt von Hodzic und Fischer sind wichtige Positionen vakant geworden, doch die Solinger SPD-Co-Vorsitzenden haben vorläufig die Verantwortung übernommen. Ein formelles Auswahlverfahren für langfristige Nachfolger steht bevor.






