23 March 2026, 10:07

Jugendlicher greift 46-Jährigen nach Bus-Streit am S-Bahnhof Ratingen-Hösel an

Zwei Männer stehen sich gegenüber und sind in eine körperliche Auseinandersetzung verwickelt, wobei einer der Männer einen Schlag austeilt und auf einem Papier mit sichtbarem Text steht.

Jugendlicher greift 46-Jährigen nach Bus-Streit am S-Bahnhof Ratingen-Hösel an

46-Jähriger nach Angriff durch Jugendlichen am S-Bahnhof Ratingen-Hösel verletzt

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Am Freitagnachmittag, dem 20. März 2026, wurde ein 46-jähriger Mann vor dem S-Bahnhof Ratingen-Hösel von einem Jugendlichen angegriffen. Der Vorfall ereignete sich nach einer vorherigen Auseinandersetzung in einem Bus der Linie 770, in dem das Opfer eine Gruppe lauter Jugendlicher zurechtgewiesen hatte.

Der Zwischenfall begann, als der Mann auf dem Bus auf das auffällige Verhalten der Jugendlichen reagierte. Nach dem Aussteigen wurde er bis zum Bahnhof verfolgt, wo der Jugendliche ihn mit Tritten und Schlägen attackierte.

Der mutmaßliche Täter, der etwa 14 Jahre alt sein soll, kurzhaarig ist und helle Kleidung trug, flüchtete anschließend mit einem weiteren Jugendlichen. Beide stiegen in die S6 in Richtung Essen ein.

Das Opfer erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Die Polizei ermittelt nun wegen des Angriffs und bittet Zeugen, die die Auseinandersetzung – entweder im Bus oder am Bahnhof – beobachtet haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei Ratingen unter der Telefonnummer +49 2102 9981-6210 entgegen.

Öffentliche Statistiken, die gezielt Gewaltdelikte von Jugendlichen gegen Erwachsene in der Rhein-Ruhr-Region des vergangenen Jahres ausweisen, liegen nicht vor. Solche Fälle werden in der Regel in den jährlichen Kriminalitätsberichten erfasst, die jedoch keine Trennung nach Alter von Tätern und Opfern vornehmen.

Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden weitere Informationen zum Angriff suchen. Das Opfer wurde inzwischen medizinisch versorgt, und die Polizei wiederholt ihren Aufruf an Zeugen, die den Vorfall oder die flüchtigen Verdächtigen beobachtet haben könnten.

Quelle