26 December 2025, 23:21

Immoscoutviertel in Essen: Spatenstich für das größte Stadterneuerungsprojekt der Weststadt

Ein gelbes Gebäude mit Geschäften im Erdgeschoss und einem weißen Schild mit der Aufschrift "Metro" davor.

Immoscoutviertel in Essen: Spatenstich für das größte Stadterneuerungsprojekt der Weststadt

Essens Weststadt macht großen Schritt vorwärts: Startschuss für das Immoscoutviertel

Mit dem offiziellen Spatenstich für das Immoscoutviertel auf dem ehemaligen Siemens-Gelände hat Essens Weststadt einen wichtigen Meilenstein erreicht. Oberbürgermeister Thomas Kufen gab damit den Startschuss für eines der größten Stadterneuerungsprojekte der Stadt. Das Vorhaben soll nicht nur neues Leben in das Stadtzentrum bringen, sondern auch moderne Wohn- und Arbeitsräume schaffen.

In der ersten Bauphase, dem Immoscout Ost, entstehen auf 35.000 Quadratmetern Wohnungen sowie 11.000 Quadratmeter Büroräume. Die Hälfte der Büroflächen hat bereits die städtische Immobiliensparte Essens gesichert – sie plant, bis 2027 dort einzuziehen. Die Wohnungen sollen ein Jahr später, 2028, fertiggestellt werden.

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Auftraggeber des Projekts ist die Hamburger Dr. Helmut Greve Bau- und Boden-AG, die das Architekturbüro pro architekten mit der Planung beauftragt hat. Geplant ist nicht nur ein Gebäudekomplex, sondern ein lebendiges Viertel, das Wohnen, Arbeiten und öffentliche Flächen verbindet. Die Stadtführung sieht in dem Projekt einen zentralen Baustein für die urbanen Erneuerung Essens. Durch die Umnutzung des alten Siemens-Areals soll die Weststadt enger mit dem umliegenden Stadtzentrum verknüpft werden.

Das Immoscout Ost wird Hunderte neuer Wohnungen und Arbeitsplätze in Essens Stadtbild einfügen. Die ersten Mieter sollen 2027 in die Büros einziehen, die Wohnungen folgen 2028. Nach Fertigstellung wird das Viertel einen zentralen Teil des wiederbelebten Weststadt-Bezirks bilden.