06 June 2026, 12:07

Immer mehr Städte in NRW schaffen Hundesteuer für Senioren-Hunde ab

Keine Steuern für ältere Tierheimhunde

Immer mehr Städte in NRW schaffen Hundesteuer für Senioren-Hunde ab

Immer mehr Städte in Nordrhein-Westfalen schaffen die Hundesteuer für ältere Tiere aus Tierheimen ab. Mit der Maßnahme soll Senioren-Hunden die Vermittlung erleichtert werden, da sie aufgrund von Alter und gesundheitlichen Problemen oft schlechtere Chancen auf ein neues Zuhause haben. Gronau machte 2021 den Anfang – nun ziehen andere Kommunen nach.

Die Stadt Gronau führte die Steuerbefreiung für ältere Hunde bereits 2021 ein. Der Erfolg des Modells hat seitdem benachbarte Gemeinden zum Handeln motiviert. Troisdorf und Eitorf folgten kürzlich diesem Beispiel und verzichten dauerhaft auf Gebühren für Hunde ab acht Jahren, die aus dem Troisdorfer Tierheim vermittelt werden.

Eitorf ging noch einen Schritt weiter und strich die verpflichtende Wesenstestung für Rassen, die bisher als gefährlich eingestuft wurden. Durch diese Änderung erhalten diese Tiere nun bessere Vermittlungschancen. Selbst ältere Hunde der betreffenden Rassen in Eitorf sind nun von der lebenslangen Hundesteuer befreit.

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Lokale Verantwortliche begrüßen den Kurswechsel. Ralf Berensmeier, Kreisdirektor und Sozialdezernent, zeigte sich erleichtert über die Entscheidung und hofft, dass dadurch mehr Menschen dazu bewegt werden, ältere Hunde zu adoptieren. Unterdessen prüfen auch Aachen, Heinsberg und Coesfeld ähnliche Regelungen.

Die Änderungen bedeuten geringere Kosten und weniger Hürden für diejenigen, die sich für einen Senioren-Hund entscheiden. Da immer mehr Städte der Initiative beitreten, steigen die Chancen für Tierheimhunde in Nordrhein-Westfalen, ein dauerhaftes Zuhause zu finden. Der Trend spiegelt ein wachsendes Engagement wider, ältere Hunde bei der Vermittlung zu unterstützen.

Quelle