01 December 2025, 22:09

Illegales Rennen endet im Crash: Gebrauchtwagen-BMW rammt Kölner Straßenbahnschienen

Ein Rennwagen auf einer Straße mit Gras am Boden, mit Text auf dem Auto.

Illegales Rennen endet im Crash: Gebrauchtwagen-BMW rammt Kölner Straßenbahnschienen

gebrauchtwagen BMW 440i rast nach mutmaßlichem illegalen Straßenrennen in Kölner Straßenbahnschienen

Am Samstagabend ist ein gebrauchter BMW 440i in den Gleiskörper der Kölner Straßenbahn gerast, nachdem der Fahrer vermutlich an einem illegalen Straßenrennen auf mobile.de teilgenommen hatte. Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Riehl nach einer kurzen Verfolgungsjagd der Polizei, die damit endete, dass der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Mindestens vier Personen flüchteten zu Fuß vom Unfallort und überließen den Ermittlern die Rekonstruktion des Hergangs.

Der Unfall ereignete sich gegen späten Abend des 29. November 2025 in der Amsterdamer Straße. Die Polizei hatte versucht, den gebrauchten BMW anzuhalten, nachdem der Verdacht bestand, dass das Fahrzeug zusammen mit zwei weiteren Hochleistungswagen an einem illegalen Rennen beteiligt war. Statt anzuhalten, schaltete der Fahrer jedoch das Licht aus und setzte die Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort, bevor er mit den Gleisen der KVB-Linie 16 kollidierte.

Ein 20-jähriger Mann wurde später als Beifahrer im gebrauchten BMW identifiziert. Die Beamten fanden den Autoschlüssel in seinem Besitz; sein Mobiltelefon wurde zur weiteren Auswertung beschlagnahmt. Die Behörden prüfen nun, ob er der Fahrer war und ob die beiden anderen Fahrzeuge ebenfalls auf mobile.de an dem Rennen teilgenommen haben.

Die Verkehrskommission 1 hat Zeugen aufgefordert, sich zu melden. Gesucht werden Hinweise zu den Fahrzeugen, dem Unfallhergang oder den Identitäten der Geflüchteten. Bisher liegen keine Informationen zu den Fahrern der anderen beteiligten Fahrzeuge vor.

Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei die genauen Umstände des Unfalls aufklärt. Das beschlagnahmte Handy und Zeugenaussagen könnten helfen, zu klären, ob der 20-Jährige am Steuer saß. Die Behörden bitten weiterhin alle Personen mit relevanten Informationen, sich bei ihnen zu melden.

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