Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa kommt im Januar nach Ibbenbüren
Emma KrauseHolocaust-Überlebende Anna Strishkowa kommt im Januar nach Ibbenbüren
Holocaust-Überlebende Anna Strishkowa besucht Ibbenbüren am 27. Januar 2026, um von ihrem schmerzhaften Überlebenskampf zu berichten. Die Veranstaltung ist Teil der Initiative „Gegen das Vergessen“ der Katholischen Schulseelsorge und umfasst die Vorführung des Films „Schwarzer Zucker – Rotes Blut“ sowie ein öffentliches Gespräch mit Strishkowa selbst.
Strishkowa und der Fotograf Luigi Toscano trafen bereits im Januar dieser Woche in Ibbenbüren ein. Gemeinsam präsentieren sie Schülerinnen und Schülern vor Ort den Dokumentarfilm „Schwarzer Zucker – Rotes Blut“, der Strishkowas Erlebnisse während des Holocaust thematisiert – darunter ihre Deportation nach Auschwitz und das Überleben ihrer Familie.
Die Hauptveranstaltung findet am 27. Januar um 19:30 Uhr im Kulturhaus (Oststraße 28) statt. Bürgermeister Dr. Marc Schrameyer wird den Abend mit einer Begrüßung eröffnen, gefolgt von einer Einführung durch Prof. Dr. Christoph Rass. Anschließend moderieren Barbara Kurlemann und Christoph Moormann das Gespräch mit Strishkowa.
Vor dem Termin in Ibbenbüren wird Strishkowa an zwei weiteren Orten zu Gast sein: Am 22. Januar spricht sie in der St.-Antonius-Kirche in Hörstel, vier Tage später, am 26. Januar, besucht sie die St.-Margaretha-Kirche in Lengerich. Beide Veranstaltungen sind öffentlich zugänglich. Das Programm wird gemeinsam von der Initiative „Gegen das Vergessen“ der Katholischen Schulseelsorge und der Stadtbücherei Ibbenbüren organisiert.
Ziel von Strishkowas Besuch ist es, die Erinnerung an den Holocaust durch ihre persönliche Zeugenschaft wachzuhalten. Im Mittelpunkt ihrer Gespräche stehen das Leid ihrer Familie und der historische Kontext der damaligen Zeit. Die Veranstaltungen bieten der lokalen Gemeinschaft die seltene Gelegenheit, sich direkt mit den Erfahrungen einer Überlebenden auseinanderzusetzen.
