22 January 2026, 16:09

Holocaust-Gedenken 2026 in Bergisch Gladbach: Ein Abend zum Nachdenken und Diskutieren

Eine große Anzahl von rechteckigen Betonplatten in verschiedenen Höhen, die in einem Gittermuster auf einem geneigten Feld angeordnet sind, mit einer ernsten Atmosphäre.

Holocaust-Gedenken 2026 in Bergisch Gladbach: Ein Abend zum Nachdenken und Diskutieren

Sondervortrag zum Internationalen Holocaust-Gedenktag 2026 in Bergisch Gladbach

Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag findet im nächsten Jahr in Bergisch Gladbach eine besondere Veranstaltung statt. Der lokale Komponist und Aktivist Roland Vossebrecker wird die Veranstaltung leiten und der Frage nachgehen, wie die Gesellschaft heute an den Holocaust erinnert. Die Veranstaltung ist Teil einer Initiative, die die Gemeinschaft zum Nachdenken und Diskutieren anregen soll.

Der Verein für Demokratie und Vielfalt Bergisch Gladbach organisiert den Gedenkvortrag für den 27. Januar 2026. Beginn ist um 19:30 Uhr im Himmel un Ääd, einem bekannten Gemeinschaftscafé in der Stadt. Vossebrecker, Pianist und Klimaaktivist, setzt sich seit Langem mit dem Vermächtnis des Holocaust auseinander und wird unter dem Titel „Deshalb habe ich immer versucht, nicht zu genau hinzuschauen“ sprechen. Im Anschluss folgt eine Diskussion.

Da die Plätze begrenzt sind, wird um eine vorherige Online-Anmeldung gebeten. Der Eintritt ist frei, Spenden sind jedoch willkommen. Der Verein kooperiert zudem mit der Initiative „Omas gegen Rechts“, um im Vorfeld auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen. Am 24. und 31. Januar wird von 10:00 bis 13:00 Uhr ein Informationsstand in der Fußgängerzone der Stadt eingerichtet.

Vossebrecker, der aus Bergisch Gladbach stammt, verbindet Musik mit politischem Engagement. In seiner Arbeit hinterfragt er immer wieder, wie die moderne Gesellschaft der Opfer des Holocaust gedenkt und was eine sinnvolle Erinnerungskultur heute ausmacht.

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Der Vortrag und der Infostand sollen die öffentliche Auseinandersetzung mit der anhaltenden Bedeutung des Holocaust fördern. Die Anmeldung ist ab sofort möglich – die Organisatoren raten zu einer frühzeitigen Registrierung, da die Kapazitäten begrenzt sind. Die Veranstaltung bietet Raum für Reflexion und unterstützt gleichzeitig die laufenden Bildungsinitiativen in der Gemeinde.