Historisches Friedensgespräch zwischen Münster und Osnabrück lockt 34 Glaubensgemeinschaften
Admin UserHistorisches Friedensgespräch zwischen Münster und Osnabrück lockt 34 Glaubensgemeinschaften
Münster und Osnabrück, historische Friedensstädte, haben in diesem Jahr ihr jährliches gemeinsames Treffen abgehalten. Die Veranstaltung, die seit 2015 abwechselnd in den Rathäusern der beiden Städte stattfindet, brachte Vertreter:innen von 34 verschiedenen Religionen zusammen. Der Empfang, eine langjährige Tradition, war Teil der Münsterschen Reihe "Dialoge für den Frieden", die vom Friedensbüro und der Stelle für Friedensarbeit und Wissenschaft organisiert wird. Das Treffen war geprägt von künstlerischen Formen des interreligiösen und interkulturellen Austauschs, darunter besonders das "West-Östliche Divan"-Projekt von Thomas Nufer. Höhepunkt bildete die Kerzenlichtzeremonie im Friedenssaal, die als Symbol für den Dialog und ein friedliches Miteinander stand. Rund 50 Vertreter:innen trafen dabei mit Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe und seiner Osnabrücker Amtskollegin Katharina Pötter zusammen. Oberbürgermeister Lewe betonte die Bedeutung von Begegnung und Zuhören als Grundlagen für ein gelingendes Zusammenleben in demokratischen Stadtgesellschaften. Prof. Alfons Kenkmann, Sprecher der Arbeitsgruppe "1648" der Allianz für Wissenschaft, spielte eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der "Dialoge zum Frieden". Das jährliche Treffen der Friedensstädte Münster und Osnabrück bleibt eine wichtige Plattform für interreligiösen Austausch und Verständigung. Mit 34 vertretenen Religionen unterstreicht die Veranstaltung das Engagement der Städte für Frieden und Harmonie. Der Empfang, der in diesem Jahr zum 18. Mal stattfand, bleibt ein bedeutender Ort der Begegnung und des vertieften Dialogs.
