29 March 2026, 14:09

Henkel und Dow setzen auf biobasierte Klebstoffe für mehr Klimaschutz

Plakat mit Text und Logo, auf dem "Wir reduzieren die Treibhausgasemissionen um etwa eine Gigatonne bis 2030." steht.

Henkel und Dow setzen auf biobasierte Klebstoffe für mehr Klimaschutz

Henkel wurde als Finalist in der Kategorie Kommerzialisierter E-Commerce der Sustainability Awards nominiert. Die Auszeichnung erhält das Unternehmen für seinen biobasierten Schmelzklebstoff, der Teil umfassender Bemühungen zur Reduzierung von CO₂-Emissionen ist. Zudem arbeitet Henkel mit Dow zusammen, um nachhaltigere Klebstofflösungen zu entwickeln.

Parallel dazu hat sich Dow mit Candiani verbündet, um hochwertige Cremegläser aus recyceltem Speiseöl herzustellen. Beide Unternehmen treiben die Nutzung umweltfreundlicherer Materialien in Verpackung und Produktion voran.

Henkels Engagement für Nachhaltigkeit umfasst mehrere zentrale Projekte. Im Mai kündigte das Unternehmen an, in seinen Schmelzklebstoffen die CLIMA-Harze von Synthomer einzusetzen, wodurch die CO₂-Emissionen um mindestens 20 % sinken sollen. Eigenentwicklungen wie die Technomelt Supra COOL-Klebstoffe reduzieren den Energieverbrauch um bis zu 40 %, während Technomelt Supra 079 Eco Cool – zu 49 % biobasiert und zu 30 % ISCC-zertifiziert – die CO₂-Bilanz zusätzlich verbessert.

Die Zusammenarbeit mit Dow markiert einen weiteren Fortschritt. Beide Unternehmen forschen an kohlenstoffarmen Rohstoffen und erneuerbarem Strom für die Klebstoffproduktion. Erste Ergebnisse zeigen verbesserte Emissionswerte bei ausgewählten Technologien, auch wenn konkrete Dow-Materialien noch nicht in Henkels Klebstoffsortiment integriert sind.

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Über Klebstoffe hinaus hat Dow mit Candiani eine Partnerschaft geschlossen, um Premium-Cremegläser aus SURLYN PC 2000 REN herzustellen – einem Ionomer auf Basis von gebrauchtem Speiseöl. Dies passt in den branchenweiten Trend hin zu kreislauffähigen Materialien.

Ein gemeinsamer Höhepunkt steht mit der Transformation Talk-Veranstaltung von Henkel und Dow auf der K 2025 in Düsseldorf bevor. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Partnerschaften Klimaschutzlösungen beschleunigen können. Henkels langfristige Ziele sehen vor, die Scope-3-Emissionen bis 2030 um 30 % und bis 2045 um 90 % zu senken.

Henkels Nachhaltigkeitsstrategie umfasst neue Materialien, energieeffiziente Prozesse und branchenübergreifende Kooperationen. Die biobasierten Klebstoffe sowie die Partnerschaften mit Dow und Synthomer tragen bereits zur Emissionsreduktion bei. Mit klaren Zielen für 2030 und 2045 sind diese Initiativen Teil eines umfassenden Plans, die Umweltbelastung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu verringern.

Quelle