Heidi Klum als ‚Globale Ikone‘ geehrt – und fordert mehr Vielfalt auf dem Laufsteg
Jakob MaierHeidi Klum möchte auch Männer mit Glatze in der Werbung sehen - Heidi Klum als ‚Globale Ikone‘ geehrt – und fordert mehr Vielfalt auf dem Laufsteg
Heidi Klum, das weltbekannte Supermodel und TV-Gesicht, wurde kürzlich als 'Globale Ikone' bei der Verleihung der Glamour-'Women of the Year'-Preise in Berlin geehrt. Ihre Tochter Leni hielt während der Gala eine berührende Laudatio auf sie.
In ihrer Dankesrede betonte Klum, wie sehr sie es begrüßt, dass immer mehr ältere Models auf den Laufstegen zu sehen sind. Mit 52 Jahren ist sie selbst noch auf Modeschauen aufgetreten – ein Beweis dafür, dass Alter in der Modelbranche nur eine Zahl ist.
Klum, die sich seit langem für mehr Vielfalt in der Mode einsetzt, plädiert dafür, dass Laufstege die reale Welt widerspiegeln sollten. Sie fordert eine größere Bandbreite an Körpertypen und Altersgruppen. Ihre Haltung deckt sich mit ihrem Lob für die Luxusmarke Vivienne Westwood während der Pariser Fashion Week im Oktober 2022. Die Show präsentierte männliche Models mit unterschiedlichen Haaransätzen – darunter auch solche mit zurückweichendem Haaransatz – und brach damit mit den üblichen jugendlichen und makellosen Schönheitsidealen.
Models wie Adesola Osakalumi, Jack Niemeyer und Luka Sabbat, die mit kurzen, texturierten Frisuren über den Laufsteg gingen, unterstrichen diesen Ansatz. Klum würdigte diesen Schritt mit den Worten, es sei längst überfällig, dass Männer in Mode und Werbung realistischer dargestellt würden.
Die Auszeichnung Heidi Klums als 'Globale Ikone' unterstreicht ihren anhaltenden Einfluss auf die Modebranche. Ihr Engagement für Vielfalt und realistischere Darstellungen von Frauen und Männern in der Mode ist ein wichtiger Schritt hin zu einer inklusiveren Branche.
