Hagener Polizei warnt Schüler mit drastischen Beispielen vor illegalen Straßenrennen
Lukas WolfHagener Polizei warnt Schüler mit drastischen Beispielen vor illegalen Straßenrennen
Hagener Polizei besucht Schulen, um vor Rasen und illegalen Straßenrennen zu warnen
Diese Woche führt die Polizei Hagen an örtlichen Schulen eine Aufklärungskampagne durch, um Jugendliche und junge Erwachsene über die Gefahren von Rasen und illegalen Straßenrennen zu informieren. Unter dem Motto „Verantwortung bremst rücksichtslose Geschwindigkeit“ sollen die Risiken solcher Verhaltensweisen bewusst gemacht werden. Zwischen dem 4. und 6. Februar 2025 werden Berater an drei Schulen sprechen.
Den Auftakt machte am 4. Februar das Hohenlimburger Gymnasium. Am 5. Februar folgt die Hildegardis-Schule, bevor die Fritz-Steinhoff-Gesamtschule am 6. Februar besucht wird. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen die Folgen überhöhter Geschwindigkeit und illegaler Rennen.
In Nordrhein-Westfalen nehmen nicht genehmigte Autorennen seit 2015 stetig zu. Viele dieser Events endeten in schweren Verkehrsunfällen. Auch die Hagener Polizei verzeichnet in den letzten Jahren eine – wenn auch kleine, aber besorgniserregende – Zahl solcher Vorfälle.
Nach Paragraf 315d des Strafgesetzbuches drohen Teilnehmern illegaler Straßenrennen verschärfte Strafen. Kommt es dabei zu einem tödlichen Unfall, können die Beteiligten sogar wegen Mordes angeklagt werden.
Die Präventionskampagne richtet sich gezielt an junge Erwachsene zwischen 17 und 27 Jahren. Die Polizei hofft, durch die Schulbesuche die Zahl illegaler Rennen und damit zusammenhängender Unfälle zu verringern. Die Initiative thematisiert sowohl die rechtlichen Konsequenzen als auch die persönliche Verantwortung.
