Gütersloh bleibt dauerhaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW für nachhaltigen Verkehr
Emma KrauseGütersloh bleibt dauerhaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW für nachhaltigen Verkehr
Gütersloh hat seine Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW verlängert, einer landesweiten Initiative für nachhaltigen Verkehr. Die Stadt war dem Netzwerk 2022 beigetreten und wird die Zusammenarbeit nun unbefristet fortsetzen. Der erste stellvertretende Bürgermeister Henning Matthes lobte die Unterstützung der Organisation bei der Umsetzung lokaler Mobilitätsprojekte.
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW wurde 2016 von der Landesregierung Nordrhein-Westfalens ins Leben gerufen. Es hilft Kommunen dabei, nachhaltige Verkehrslösungen zu entwickeln – durch Beratungsangebote, Fördermöglichkeiten und fachlichen Austausch. Mittlerweile sind über 300 Städte, Gemeinden und Kreise in der Region Mitglied, darunter auch Nordkirchen, das kürzlich seine Teilnahme verlängert hat.
Gütersloh profitierte bereits von der Expertise des Netzwerks, etwa bei der Verbesserung der Radinfrastruktur und des öffentlichen Nahverkehrs. Gelenkt wird die Initiative von drei Verkehrsverbünden und unterstützt vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes. Neben den Kernmitgliedern fördert das Netzwerk auch Projekte wie den Wettbewerb "Schulstraßen", bei dem bis April 2026 drei Modellkommunen ausgewählt werden, sowie die "Schulradeln"-Kampagne 2026, eine Fahrradaktion für Schulen.
Matthes betonte den Wert der Netzwerkressourcen und erklärte, die fortgesetzte Mitgliedschaft sichere Güterslohs Zugang zu maßgeschneiderten Beratungen und Kooperationsmöglichkeiten.
Die verlängerte Partnerschaft bedeutet, dass Gütersloh weiterhin mit dem Netzwerk an langfristigen Mobilitätsstrategien arbeiten wird. Die Stadt bleibt damit Teil der landesweiten Bemühungen, umweltfreundlichere und effizientere Verkehrsangebote zu fördern. Die Mitgliedschaft bietet kontinuierlichen Zugang zu Fördermitteln, Fachwissen und regionaler Zusammenarbeit bei nachhaltigen Projekten.