Guirassys steiler Fall: Vom Top-Stürmer auf Platz neun in der Bundesliga-Elite
Jakob MaierGuirassys steiler Fall: Vom Top-Stürmer auf Platz neun in der Bundesliga-Elite
Borussia Dortmunds Stürmer Serhou Guirassy ist in der aktuellen Rangliste des deutschen Fußballs deutlich abgerutscht. Noch vor kurzem an der Spitze platziert, belegt er nun nur noch den neunten Platz in der Kategorie „Weltklasse national“ – ein steiler Fall im Vergleich zu seiner früheren Position. Kritiker führen sowohl sein Verhalten auf dem Platz als auch eine nachlassende Leistung als Hauptgründe für den Absturz an.
In der vergangenen Saison hatte Guirassy zu diesem Zeitpunkt bereits sechs Tore erzielt und beendete die Spielzeit mit 21 Treffern. Diesmal gelang ihm in 14 Bundesliga-Partien jedoch nur ein magerer Ausbeute von fünf Toren. Besonders deutlich wurden seine Schwächen während des Champions-League-Duells gegen Juventus, wo sein Auftreten vom ehemaligen Stürmer Fredi Bobic als „kindisch“ bezeichnet wurde.
Besonders in die Kritik geriet dabei der Streit um einen Elfmeter. Bobic, heute als Experte tätig, stellte Guirassys Verhalten dem von Bayern Münchens Harry Kane gegenüber – den er als „Maßstab“ und „Vorbild für jeden Stürmer“ lobte. Kane hat den Dortmund-Angreifer inzwischen überholt und führt nun die „Weltklasse“-Kategorie an. Trotz des Rückschlags bleibt BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl zuversichtlich. Er erwartet, dass Guirassy in der Rückrunde wieder zu alter Stärke findet und die Saison noch mit einer starken Leistung abschließt.
Der Fall auf Platz neun markiert einen deutlichen Imagewandel. Mit Kane an der Spitze der Elite wächst der Druck auf den Dortmunder, eine Antwort zu liefern. Seine nächsten Auftritte werden zeigen, ob er sich vor Saisonende noch einmal in der Tabelle nach oben kämpfen kann.
