Grüne kämpfen gegen Rodung eines Münsterschen Mischwalds für Betriebsgelände
Emma KrauseGrüne kämpfen gegen Rodung eines Münsterschen Mischwalds für Betriebsgelände
Ein Bauunternehmen aus Münster plant die Erweiterung seines Betriebsgeländes um 2,5 Hektar. Dafür müsste ein benachbarter Mischwald gerodet werden, in dem alte Laubbäume und Douglasien stehen. Der Vorschlag stößt auf Widerstand bei örtlichen Vertretern der Grünen.
Durch die Expansionspläne des Unternehmens droht der vollständige Verlust des Waldgebiets. Die Grünen betonen, dass das Areal für die Naherholung und den Klimaschutz von zentraler Bedeutung sei. Zudem diene es als natürlicher Staubfilter für die angrenzenden Kasernen.
Die Partei hat die Gemeinderäte aufgefordert, den Wald vor der Abstimmung über die Rodung persönlich in Augenschein zu nehmen. Ausgleichsmaßnahmen wie Aufforstungen würden Jahre benötigen, um zu wirken, warnen die Grünen. Manche Mikroorganismen des bestehenden Ökosystems könnten für immer verloren gehen.
Als Reaktion darauf bereiten die Grünen eine Petition auf der Plattform OpenPetition vor. Damit wollen sie die Öffentlichkeit mobilisieren, um die Erweiterung zu stoppen und den Wald zu erhalten.
Die geplante Rodung würde einen Wald zerstören, der Staub filtert und die biologische Vielfalt fördert. Ersatzpflanzungen könnten seinen ökologischen Wert nicht vollständig wiederherstellen. Die Petition der Grünen könnte die endgültige Entscheidung des Gemeinderats beeinflussen.






