Große Demonstration in Bonn gegen Israels Abfangaktion der Global-Sumud-Flottille
Emma KrauseGroße Demonstration in Bonn gegen Israels Abfangaktion der Global-Sumud-Flottille
Am kommenden Donnerstag, den 2. Oktober 2025, findet in Bonn eine Demonstration gegen die Abfangaktion Israels gegenüber der Global-Sumud-Flottille statt. Die Veranstalter fordern Schutz für die deutschen Aktivisten, die in den Vorfall verwickelt sind. Erwartet werden etwa 500 Teilnehmer, die sich im Stadtzentrum versammeln werden.
Die Kundgebung reiht sich in eine Serie ähnlicher Veranstaltungen in ganz Deutschland ein, die im vergangenen Jahr stattfanden. In Köln zogen die wöchentlichen Märsche für die Befreiung Tausende an, während Berlin Ende 2025 eine große pro-palästinensische Demonstration erlebte, an der sich auch Antifa-Gruppen beteiligten.
Die Demonstration beginnt um 18:00 Uhr am Kaiserplatz. Von dort aus wird der Zug eine festgelegte Route nehmen und über die Maximilianstraße, Poststraße und Münsterplatz zum Friedensplatz und zur Sternstraße führen. Die Strecke verläuft weiter über das Dreieck, den Martinsplatz, Am Neutor und Am Hofgarten, bevor sie entlang der Lennéstraße, Weberstraße und Adenauerallee fortgesetzt wird.
Gegen 22:00 Uhr wird der Marsch vor dem Auswärtigen Amt enden. Die Behörden warnen vor möglichen Verkehrsbehinderungen entlang der Route während der Veranstaltung.
Zu den Forderungen der Demonstranten gehören ein Waffenembargo gegen Israel sowie das Rückkehrrecht für Palästinenser. Ähnliche Kundgebungen fanden bereits in anderen deutschen Städten statt; für den 16. Mai 2026 ist eine weitere Großdemonstration geplant. Bei früheren Veranstaltungen, wie einer Demonstration in Berlin Ende 2025, wurden Symbole der Hamas gezeigt, und sowohl Antifa- als auch pro-palästinensische Gruppen waren beteiligt.
Die Bonner Demonstration dauert vier Stunden und endet vor dem Auswärtigen Amt. Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen, da der Zug durch zentrale Straßen führt. Die Veranstalter haben keine Details zu weiteren Aktionen bekannt gegeben, ordnen die Kundgebung jedoch in den Rahmen der bundesweiten Proteste gegen die israelische Politik ein.






