28 April 2026, 02:08

Grenzüberschreitende Razzien: Neun Festnahmen und 100 Strafanzeigen bei Mega-Polizeiaktion

Gruppe von Polizeibeamten vor einem großen Gebäude mit architektonischen Details, Fahrzeugen auf der Straße, einer Person mit einer Kamera auf der linken Seite, Bäumen, Verkehrsampeln, Fahnenmasten und einem klaren blauen Himmel.

Grenzüberschreitende Razzien: Neun Festnahmen und 100 Strafanzeigen bei Mega-Polizeiaktion

Am 15. und 16. Mai 2025 fand eine groß angelegte Polizeiaktion entlang wichtiger Verkehrsrouten in Deutschland und den Niederlanden statt. Beamte mehrerer Behörden führten koordinierte Razzien durch, die zu neun Festnahmen und fast 100 Strafanzeigen führten. Im Fokus der Operation standen illegale Aktivitäten wie Drogenhandel, nicht deklariertes Bargeld und unversteuerte Waren.

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An der Aktion beteiligten sich Polizeikräfte aus mehreren deutschen Bundesländern, Einheiten der Bundespolizei, Zollbeamte sowie niederländische Strafverfolgungsbehörden. Während der zweitägigen Kontrollen wurden über 900 Fahrzeuge überprüft und mehr als 1.700 Personen kontrolliert.

Einer der spektakulärsten Funde gelang am Grenzübergang Elten, wo eine 36-jährige Frau mit über 100.000 Euro in ihrem Auto angehalten wurde. In einem ICE in der Nähe von Emmerich wurde ein 44-jähriger Fahrgast mit mehr als 80.000 Euro undeklariertem Bargeld erwischt. Ebenfalls in diesem Zug nahm die Polizei einen 36-jährigen Mann fest, nachdem bei ihm über 2.000 Gramm mutmaßliches Heroin gefunden worden waren.

Am Grenzübergang Twist stoppten die Beamten einen 62-jährigen Mann mit etwa 30.000 unversteuerten Zigaretten. In Weener deckten die Ermittler in einer Sportsbar eine illegale Glücksspieloperation auf und beschlagnahmten drei manipulierte Spielautomaten. Darüber hinaus kam es zu Anzeigen wegen Drogendelikten, Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht und Trunkenheit am Steuer.

Neun Personen wurden im Rahmen der Aktion in Gewahrsam genommen; die Ermittlungen zu ihren Aktivitäten laufen noch. Die koordinierten Razzien entlang der Europastraße E30 und anderer Autobahnen führten zu zahlreichen Beschlagnahmungen und Festnahmen. Die Behörden haben rund 100 Strafanzeigen erstattet, weitere rechtliche Schritte werden erwartet. Die Operation unterstreicht die anhaltenden Bemühungen zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität in der Region.

Quelle