Goethestraße in Hamm nach Sanierung mit neuer Radinfrastruktur wieder frei
Emma KrauseGoethestraße in Hamm nach Sanierung mit neuer Radinfrastruktur wieder frei
Goethestraße in Hamm nach einjähriger Sanierung wieder geöffnet
Die Goethestraße in Hamm ist nach einer einjährigen umfassenden Sanierung wieder für den Verkehr freigegeben worden. Die modernisierte Straße verfügt nun über eine verbesserte Radinfrastruktur sowie eine neue Ampelanlage an der Kreuzung Goethestraße/Schillerstraße. Die Stadtverwaltung erwartet, dass die Änderungen den Verkehrsfluss im Zentrum entlasten werden.
Das Projekt erstreckte sich über 720 Meter – von der Alleestraße bis zum Südenwall – und wurde termingerecht abgeschlossen. Die Bauarbeiten dauerten etwa ein Jahr, wobei rund 2.400 Tonnen frischer Asphalt verlegt wurden. Um Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, erfolgte die Umsetzung in zwei Abschnitten.
Im Mittelpunkt der Neugestaltung stand die Förderung des Radverkehrs: Es entstanden separate Fahrradspuren sowie eigenständige Radwege. Autofahrerinnen und Autofahrer haben nun je eine Spur pro Fahrtrichtung, wodurch zusätzlicher Platz für die Radinfrastruktur gewonnen wurde. An der Einmündung Goethestraße/Schillerstraße wurde zudem eine neue "vollwertige" Kreuzungsampel installiert, die sowohl die Sicherheit als auch die Effizienz des Verkehrs erhöhen soll.
Die Finanzierung des 2,75 Millionen Euro teuren Vorhabens erfolgte größtenteils durch Fördermittel in Höhe von etwa 2 Millionen Euro. Die Stadt Hamm steuerte rund 515.000 Euro aus eigenem Haushalt bei.
Mit der Wiedereröffnung der Goethestraße soll der Stau im Hammener Innenstadtbereich verringert werden. Eine flüssigere Verkehrsführung, bessere Bedingungen für Radfahrende und modernisierte Signalanlagen sind nun Realität. Der Abschluss des Projekts markiert das Ende eines einjährigen Engagements zur Aufwertung einer zentralen innerstädtischen Verkehrsachse.






