Gladbach setzt auf Kadertiefe statt auf teure Transfers – Honorat überzeugt, Becker entbehrlich
Jakob MaierGladbach setzt auf Kadertiefe statt auf teure Transfers – Honorat überzeugt, Becker entbehrlich
Borussia Mönchengladbach setzte im Wintertransferfenster gezielte Akzente – statt auf spektakuläre Sturmverpflichtungen konzentrierte sich der Verein auf die Stärkung des Kaders durch interne Lösungen und drei Leihspieler.
Der FC Schalke 04 sicherte sich unterdessen die Dienste des erfahrenen Stürmers Edin Džeko, der bereits erste Spuren auf dem Platz hinterlassen hat.
Ursprünglich hatte Mönchengladbach ein Interesse an Sheraldo Becker von Union Berlin signalisiert. Doch nach überzeugenden Leistungen des Neuankömmlings Franck Honorat – zwei Tore und eine Vorlage in seinen ersten vier Spielen – sah der Verein von einer Verpflichtung Beckers ab, da dessen Position bereits ausreichend besetzt war.
Auch ein Wechsel des Routiniers Džeko stand zur Debatte, doch Mönchengladbach verzichtete zugunsten anderer Personalplanungen. Der bosnische Nationalspieler wechselte stattdessen nach seinem Abschied von Fiorentina zu Schalke 04, wo er beim Debüt für die Königsblauen direkt traf.
Zur Verbreiterung des Kaders holte Mönchengladbach mit Kota Takai, Hugo Bolin und Alejo Sarco drei Leihspieler. Zudem hofft der Verein auf die Rückkehr des verletzungsgeplagten Stürmers Tim Kleindienst, der in dieser Saison wieder fit werden soll.
Becker, der Mönchengladbach zunächst angeboten worden war, wechselte schließlich auf Leihbasis von CA Osasuna zu Mainz 05.
Die Transferstrategie der Fohlen setzte auf Kadertiefe statt auf teure Stars. Honorats Form machte Becker entbehrlich, während Džeko bei Schalke eine Lücke im Angriff schloss. Beide Vereine nutzten die Winterpause, um ihre Mannschaften mit klaren Zielen zu optimieren.
