Gewalttätiger Widerstand im ICE: 28-Jähriger in Untersuchungshaft
Am Donnerstag, dem 6. Februar, stand ein 28-jähriger Mann aus Guinea-Bissau vor dem Amtsgericht Bielefeld. Er wurde in Untersuchungshaft genommen, nachdem es während einer Ticketkontrolle in einem ICE-Zug zu einer Reihe gewalttätiger Auseinandersetzungen mit Bundespolizisten gekommen war.
Der Vorfall begann, als der Mann ohne gültiges Ticket in einen ICE von Hamm nach Bielefeld stieg. Bundespolizisten näherten sich ihm zur routinemäßigen Fahrkartenkontrolle, doch er weigerte sich, einen Ausweis vorzuzeigen.
Die Situation spitzte sich zu, als die Beamten ihn zur Wache bringen wollten. Er leistete heftigen Widerstand und trat einer Polizistin ins Gesicht. Sie erlitt leichte Verletzungen, konnte ihren Dienst aber fortsetzen.
Auch während seines Gerichtsauftritts setzte der Mann seinen Widerstand gegen die Behörden fort, was zu weiteren Ermittlungen führte. Die Staatsanwaltschaft beantragte Untersuchungshaft, der das Gericht stattgab.
Der Mann, der sich ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland aufhielt, bleibt nun in Haft. Das Verfahren wird weiter untersucht; ihm drohen Anklagen wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.






