Gelsenkirchen genehmigt Umverlegung der 1,2 Kilometer langen Erdgasleitung
Lukas WolfGelsenkirchen genehmigt Umverlegung der 1,2 Kilometer langen Erdgasleitung
Die Pläne zur Umgestaltung und zum Betrieb einer 1,2 Kilometer langen Erdgasleitung in Gelsenkirchen haben die offizielle Genehmigung erhalten. Die Entscheidung, die am 26. November 2025 gefällt wurde, folgt auf ein Prüfverfahren, das bereits mehr als ein Jahr zuvor begonnen hatte. Bei der Bewertung wurden alle Stellungnahmen der öffentlichen Behörden berücksichtigt.
Das Vorhaben war erstmals am 5. Juli 2024 von der Open Grid Europe GmbH beantragt worden. Das Unternehmen bewarb sich um die Planfeststellung für die Umverlegung der Erdgasleitungen 1/200 im Bereich des Zollvereinrings. Da keine privaten Einsprüche eingereicht wurden, erübrigte sich eine öffentliche Anhörung.
Die Stadt Gelsenkirchen erteilte über ihre Bezirksverwaltung Emscher-Lippe die endgültige Genehmigung, die am 24. November 2025 online veröffentlicht wurde. Die Entscheidung umfasst nicht nur die Pipeline selbst, sondern auch die erforderliche technische Infrastruktur sowie Ausgleichsmaßnahmen im Landschaftsbau. Ab dem 10. Dezember 2025 stehen die vollständigen Planfeststellungsunterlagen zur öffentlichen Einsicht bereit. Sie bleiben bis zum 23. Dezember 2025 auf der Website der Bezirksregierung Münster abrufbar. Ein direkter Link zur Entscheidung wird für einen einfachen Zugang bereitgestellt.
Mit der genehmigten Leitungsänderung kann das Projekt nun wie geplant umgesetzt werden. Die Unterlagen, einschließlich der technischen und umweltrelevanten Details, liegen zwei Wochen lang zur öffentlichen Einsichtnahme aus. Damit ist das formale Genehmigungsverfahren für das Vorhaben abgeschlossen.
