Fußball verbindet: Jugendliche und Polizisten spielen in Duisburg um Vertrauen
Lukas WolfFußball verbindet: Jugendliche und Polizisten spielen in Duisburg um Vertrauen
Freundschaftliches Fußballspiel bringt Jugendliche und Polizisten in Duisburg zusammen
Am Dienstagabend trafen sich junge Spieler und Polizeibeamte in Duisburg zu einem freundschaftlichen Fußballmatch. Die Veranstaltung auf dem Kunstrasenplatz des DSC Preußen 1901 e.V. sollte das Vertrauen stärken und den Dialog zwischen der Bevölkerung und der örtlichen Polizei fördern. Die Organisatoren werteten den Abend als vollen Erfolg – ohne Verletzungen und mit viel guter Laune.
Anpfiff war um 18 Uhr: 16 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren vom Verein Colorful People e.V. traten gegen ein Team aus 12 Polizisten an, betreut von drei Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern. Nach zwei Halbzeiten à 30 Minuten endete das Spiel mit einem 4:8 für die Mannschaft des Vereins.
Colorful People e.V., geleitet von Veli Atmaca, hatte die Aktion gemeinsam mit den interkulturellen und interreligiösen Kontaktbeamten (KIA) der Duisburger Polizeidirektion organisiert. Ziel war es, Vorurteile abzubauen, die Polizei als ansprechbar zu präsentieren und das interkulturelle Verständnis zu fördern. Für das leibliche Wohl der Teilnehmer sorgten Erfrischungen wie Wasser, die während des Spiels für ausreichend Flüssigkeit sorgten.
Nach dem Match kam man beim gemeinsamen Essen ins Gespräch. Spieler und Beamte tauschten sich über Erlebnisse und Erfahrungen aus. Die Veranstaltung markierte zugleich den Auftakt für regelmäßige Treffen in verschiedenen Duisburger Stadtteilen. Diese sollen den Austausch vertiefen und das Zusammenleben in der multikulturellen Stadtgesellschaft stärken.
Das Fußballspiel stand für Werte wie Teamgeist, Toleranz und Respekt. Die Teilnehmer verließen den Platz mit einem gestärkten Gemeinschaftsgefühl, und die Organisatoren kündigten weitere ähnliche Veranstaltungen an. Die Initiative unterstreicht das Engagement Duisburgs, Brücken zwischen Bürgerschaft und Behörden zu bauen.






