Freiburg feiert den Ramadan 2025 mit einer leuchtenden Mondinstallation im Stadtbild
Lukas WolfFreiburg feiert den Ramadan 2025 mit einer leuchtenden Mondinstallation im Stadtbild
Freiburg leuchtet zum Ramadan 2025 mit neuer Lichtinstallation
Zum ersten Mal wird in Freiburg der heilige Monat Ramadan 2025 mit einer öffentlichen Lichtinstallation sichtbar gefeiert. Das von Jugendlichen aus dem städtischen Jugendrat angeregte Projekt soll religiöse Vielfalt fördern und den Zusammenhalt in der Gemeinschaft stärken.
Die Idee stammte von Mitgliedern des 8er-Rats, dem Freiburger Jugendrat, die das muslimische Leben in der Stadt sichtbarer machen wollten. Vier lokale muslimische Gemeinden – die BBF, die DITIB-Mevlana-Moschee, das Islamische Zentrum Freiburg und die IGBD – arbeiteten gemeinsam mit der Stadt an der Umsetzung. Die technische Realisierung übernimmt die Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH.
Die Installation zeigt ein leuchtendes Mondmotiv, das sich im Laufe der Zeit verändert, begleitet von Ramadan-Grüßen und einer Informations-tafel. Vom 17. Februar bis zum 19. März – entsprechend der Fastenzeit – wird die Beleuchtung zu sehen sein. Stadtvertreter sehen darin eine Möglichkeit, den interreligiösen Dialog und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.
Freiburg schließt sich damit einem wachsenden Trend in Deutschland an. Seit 2021 haben über ein Dutzend Städte, darunter Köln, Berlin, Frankfurt und Düsseldorf, ähnliche Lichtinstallationen für den Ramadan und andere kulturelle Feste eingeführt. Ziel dieser Projekte ist es, religiöse und kulturelle Ereignisse stärker im öffentlichen Raum präsent zu machen.
Bis zum 19. März erstrahlt Freiburg im Ramadan-Licht. Die Zusammenarbeit zwischen muslimischen Gemeinden und der Stadt steht für ein größeres Bestreben, Vielfalt anzuerkennen. Ähnliche Initiativen in anderen deutschen Städten deuten auf einen gesellschaftlichen Wandel hin – hin zu einer stärkeren öffentlichen Würdigung religiöser Traditionen.
