06 June 2026, 14:05

Feueralarm im Mönchengladbacher Vitusbad unterbricht Rettungsschwimm-Wettkampf zweimal

FW-MG: Aktivierung des automatischen Feueralarmsystems im Vitusbad - Deutsche Einzeltitelkämpfe im Lebensrettungssport mussten zweimal kurz pausieren

Feueralarm im Mönchengladbacher Vitusbad unterbricht Rettungsschwimm-Wettkampf zweimal

Feuerwehr rückt nach Feueralarmen im Mönchengladbacher Vitusbad aus – Rettungsschwimm-Wettkampf unterbrochen

Feuerwehrkräfte eilten ins Vitusbad in Mönchengladbach, nachdem während der 6. Deutschen Internationalen Einzelstreckenmeisterschaften im Rettungsschwimmen ein Feueralarm ausgelöst worden war. Der Vorfall unterbrach den Wettbewerb und zwang die Teilnehmer:innen, das Gebäude an einem Tag gleich zweimal zu räumen.

Der erste Alarm ertönte, als sich in der Küche durch einen Defekt der Abluftanlage Kochdünste stauten. Einsatzkräfte der Feuerwachen Neuwerk und Holt trafen gemeinsam mit einer Führungseinheit der Berufsfeuerwehr ein. Die Einsatzleiter Holger Coenen und Thomas Mandrossa koordinierten die Maßnahmen, während Feuerwehrleute mit einem elektrischen Gebläse den Rauch aus dem Deckenhohlraum durch die Fenster nach außen abführten.

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Die Meisterschaft wurde unterbrochen, die Wettkämpfer:innen sammelten sich an den vorgesehenen Sammelpunkten außerhalb des Gebäudes. Doch dasselbe Problem – unzureichend abgeführte Dünste – löste einen zweiten Alarm aus, der eine erneute Evakuierung zur Folge hatte. Der Küchenbetrieb wurde bis zur Behebung des Lüftungsschadens eingestellt.

Die Vorfälle ereigneten sich in der Breitenbachstraße, wo die DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) den Wettbewerb organisiert hatte. Trotz der Störungen sorgten die Rettungskräfte dafür, dass das Gebäude jedes Mal sicher geräumt wurde.

Die Küche des Schwimmbads blieb bis zur Fertigstellung der Reparaturen geschlossen. Nach Freigabe durch die Feuerwehr konnten die Wettkämpfe fortgesetzt werden. Veranstalter:innen und Einsatzteams arbeiteten Hand in Hand, um die Verzögerungen für die noch ausstehenden Wettbewerbe so gering wie möglich zu halten.

Quelle