27 March 2026, 04:08

FDP Viersen wählt Führung neu – Blick auf NRW-Landtagswahl 2027

Titelseite der französischen Zeitung "Les Élections Municipales" mit weißem Hintergrund und Text über Kommunalwahlen.

FDP Viersen wählt Führung neu – Blick auf NRW-Landtagswahl 2027

Die Freie Demokratische Partei (FDP) im Kreis Viersen hat ihr Führungsteam für die kommenden Jahre wiedergewählt. Felix Grams wurde einstimmig als Kreisvorsitzender bestätigt und kann weiterhin auf die volle Unterstützung der Mitglieder zählen. Nun richtet die Partei ihren Blick auf die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2027.

Auf dem jüngsten Parteitag wurde Felix Grams ohne Gegenstimmen als Kreisvorsitzender wiedergewählt. Auch die stellvertretenden Vorsitzenden Frank a Campo, Stephanie Jahrke und Christian Koch blieben in ihren Ämtern. Birgit Jahrke führt weiterhin die Geschäftsstelle, während Dieter Lehmann seine Rolle als Parteisekretär beibehält.

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Im Amt des Schatzmeisters gab es einen Wechsel: Birgit Koenen trat aus persönlichen Gründen zurück, ihre Nachfolge hat Erwin Walter angetreten. Neu im Vorstand ist zudem Ugur Erol, der die Position des Pressesprechers übernimmt.

Die nordrhein-westfälische FDP steht unter dem Bundesvorsitzenden Christian Dürr vor größeren Herausforderungen. Dürr hat die Partei in eine stärker libertäre Richtung gelenkt – ein Kurs, der intern auf Kritik stößt. Einige Mitglieder werfen ihm vor, damit die Wahlerfolge geschwächt zu haben. Bei der Landtagswahl 2022 rutschte die FDP auf 5,9 Prozent ab, was Sorgen aufkommen lässt, ob sie 2027 die Fünf-Prozent-Hürde erneut nehmen kann.

Der Landesvorsitzende Henning Höne drängt nun auf Veränderungen vor dem Parteitag im Mai. Er plädiert für eine klarere inhaltliche Ausrichtung und setzt auf praktische Lösungen für die Bürger – statt auf eine weitere Rechtsverschiebung.

Die Viersener FDP hat ihr Führungspersonal teilweise erneuert, setzt aber weiterhin auf bewährte Kräfte. Mit Blick auf die Landtagswahl 2027 will die Partei neuen Schwung gewinnen. Ob dies gelingt, hängt davon ab, ob es ihr schafft, interne Gräben zu überwinden und wieder stärker an die Wähler anzudocken.

Quelle