FDP plant 30-Prozent-Erhöhung der Kita-Gebühren – doch die Kritik wächst
Lukas WolfFDP plant 30-Prozent-Erhöhung der Kita-Gebühren – doch die Kritik wächst
Die FDP hat Änderungen bei den Kita-Gebühren vorgeschlagen, darunter eine Erhöhung um 30 Prozent ab dem kommenden Jahr. Die Partei möchte zudem die Betreuung im Hort in den Gebührenrahmen aufnehmen, um eine doppelte Belastung der Eltern zu vermeiden. Die Verwaltung lehnt diesen Teil des Plans jedoch ab.
Wie die sozialpolitische Sprecherin der FDP, Nina Brattig, bestätigte, bleiben die Elternbeiträge für die Kita im aktuellen Betreuungsjahr unverändert. Der Vorschlag der Partei sieht eine Erhöhung um 30 Prozent ab 2024 vor, gefolgt von schrittweisen weiteren Anpassungen in den Folgejahren.
Die FDP argumentiert, dass die Integration der Hortbetreuung in das Gebührensystem für mehr Gerechtigkeit sorgen würde. Die Verwaltung widerspricht dem jedoch mit dem Hinweis, dies stehe im Widerspruch zum Kinderbildungsgesetz (KiBiz) von Nordrhein-Westfalen.
In Gesprächen zwischen den Fraktionen wurde die für den 1. Januar 2024 geplante Gebührenerhöhung bereits von fast allen Seiten abgelehnt. Der FDP-Plan stößt auf massive Kritik, insbesondere wegen der geplanten Einbeziehung der Hortbetreuung. Die für 2024 vorgesehene Erhöhung der Kita-Gebühren fand in den Diskussionen kaum Zustimmung. Für Eltern ändert sich an den Kosten für die Kindertagesbetreuung im laufenden Jahr nichts.






