FDP fragt nach: Wie Solingen Millionen gegen Kinderarmut einsetzt
Die FDP hat eine Anfrage eingereicht, um zu klären, wie Solingen die Mittel aus dem „Bündnis gegen Kinderarmut“ verteilen soll. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund, dass jedes fünfte Kind in der Stadt von Armut betroffen ist. Steigende Kosten haben viele soziale Einrichtungen in finanzielle Not gebracht.
Bereits zu Beginn des Jahres hatte das Jugend- und Sozialforum gewarnt, dass die kommunalen Zuschüsse die Ausgaben vieler Organisationen nicht mehr decken. Die Inflation hat Einrichtungen und Beratungsstellen in eine prekäre finanzielle Lage gedrängt.
Mit ihrer Anfrage will die FDP ermitteln, welche Einrichtungen und Programme sich gezielt gegen Kinder- und Jugendarmut richten. Zudem soll geklärt werden, wie schnell die Mittel freigegeben werden können. Verzichtet Solingen auf sein Widerspruchsrecht, können die Zahlungen sofort fließen. Einige Kommunen haben dies bereits getan und erhalten in den kommenden Wochen die Gelder.
Die Stadt entscheidet über die Verteilung der Mittel aus dem Anti-Armutspakt. Diese Ressourcen könnten lokalen Organisationen helfen, ihre wichtige Arbeit zur Unterstützung benachteiligter Gruppen fortzusetzen. Die Anfrage zielt auf die drängenden finanziellen Probleme im Sozialbereich ab. Ein Verzicht auf das Widerspruchsrecht würde die Auszahlungen an bedürftige Einrichtungen beschleunigen. Die Gelder sollen Programme stabilisieren, die sich in Solingen gegen Kinderarmut engagieren.
